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CDU und Grüne torpedieren bezahlbaren Wohnraum in Neuss

Als „planungspolitisches Desaster von CDU und Grüne“ bezeichnet Arno Jansen den Verkauf des Whitesell-Areals an einen privaten Investor. Deutlich mehr bezahlbarer Wohnraum würde in Neuss so nicht entstehen.
Vor einem Jahr hatten CDU und Grüne den Plan des Bürgermeisters strikt abgelehnt, das Gelände durch die Stadt Neuss zu erwerben, um die Entwicklung dort selbst steuern zu können.

„Das Verhalten von CDU und Grünen führt jetzt dazu, dass es für die Stadt viel schwieriger wird, an der Stelle im größeren Umfang erschwinglichen Wohnraum zu schaffen“, erläutert der SPD-Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidat Arno Jansen. „Bezahlbarer Wohnraum wird in Neuss aber dringend gebraucht!“

Der SPD-Fraktionschef verweist dabei auf die Aussagen des Käufers, der Bema-Gruppe aus Düsseldorf. Diese wollen auf dem ehemaligen Whitesell-Gelände ein Quartier mit „Wohnen, Gewerbe, Hotel und Einzelhandel“ errichten. Hiermit soll der sicherlich stattliche Kaufpreis, über dessen Höhe Stillschweigen vereinbart wurde, refinanziert werden.

Die Ideen von Teilen der CDU, auf dem 48.000 Quadratmeter großen Gelände ein „Naherholungsgebiet“, ein „Kulturzentrum“ oder gar eine „grüne Lunge“ entstehen zu lassen, hält Jansen für „reine Hirngespinste“.

„Kein privater Investor kauft für viel Geld ein solches Gelände, um dann einen Park mit Bäumen oder ein Kulturzentrum zu errichten. Hier droht eher die Entstehung eines Viertels mit Hotel, schickem Gewerbe und Wohnungen für Leute mit dem nötigen Kleingeld“, so der Volljurist Jansen.

Aufgelockerte Bebauung mit Grünanlage und Wohnungen für alle Bevölkerungsschichten wären möglich gewesen, wenn die Stadt –wie es die Verwaltung vorgeschlagen hatte– selbst das Grundstück gekauft hätte. Die Stadt hat nämlich nicht zuerst den Reibach im Blick, sondern will den Wohnungsmangel in Neuss reduzieren. Diese Option wurde aber von CDU und Grünen torpediert.

Jansen erklärt deshalb, bei der Schaffung des Baurechts darauf zu pochen, dass auf dem Gelände „mindestens 30 Prozent bezahlbarer Wohnraum“ geschaffen wird.

„Schickimicki-Bauten für gutbetuchte Düsseldorfer werden wir nicht unterstützen“, erklärt Arno Jansen deutlich.

Source: SPD Neuss

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