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Familienzentren sind Erfolgsmodell der Landesregierung

Arno Jansen: „Arbeit der Familienzentren nicht kleinreden“

„Die Familienzentren in NRW sind Erfolgsmodell und Herzstück guter Präventionspolitik! Dies bescheinigen auch die Experten“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender und Landtagskandidat Arno Jansen in der Debatte zu den Familienzentren in Neuss.Er verweist dabei auf die Bertelsmann Stiftung, die in ihrer Evaluation die Familienzentren besonders hervorgehoben hat. Auch sei die alte Zielmarke der CDU, mindestens 3.000 Familienzentren, mit den heute bestehenden rund 3.400 Familienzentren längst überschritten.
Jansen zählt dabei die rund 1.000 Verbund-Familienzentren bewusst dazu, denn es komme nicht formalistisch auf eine abstrakte Organisationseinheit „Familienzentrum“ an. Ebenso jede Kita im Verbund leiste die Arbeit eines Familienzentrums. „Auch die CDU sollte dies anerkennen und nicht die Arbeit der Fachkräfte in den Verbünden diskreditieren“!

„Für Familien geht es entscheidend darum, dass sie einen Ankerpunkt im Stadtteil haben, der sie mit seinen Angeboten unterstützt. Dies genau leisten alle Kindertageseinrichtungen, die als Familienzentrum arbeiten“, so Jansen

Die Rot-Grüne Landesregierung werde auch weiterhin bedarfsgerecht ausbauen. Deshalb seien im Landeshaushalt 2017 allein für die Familienzentren 35,2 Mio. Euro vorgesehen.„Das sind seit 2010, dem Ende der schwarz-gelben Landesregierung, 12,2 Mio. Euro mehr, also eine Steigerung von über einem Drittel“, erläutert Jansen. Er hält es auch für richtig, die Familienzentren nicht nach dem „Gieskannenprinzip“, sondern nach Bedarf zu verteilen. Dabei müsse der Fokus auf Standorten liegen, die ein höheres Bildungs- und Armutsrisiko tragen.

Die Verteilung der Familienzentren erfolge deshalb nach einem Sozialindex bestehend aus den Messgrößen „Kinder unter 7 in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II“ und „Abgänger ohne Schulabschluss“. Beide Kriterien werden gleich gewichtet.Das Land ignoriere damit in keinem Fall, dass auch Kinder und Eltern in normalen und gehobenen Wohngebieten Förderbedarf haben. Dieser sei aber zwischenzeitlich gedeckt, denn alle Jugendamtsbezirke haben Familienzentren eingerichtet.

Arno Jansen: „Wo wir aber besonderen Förderbedarf haben, ist bei benachteiligten Familien und in Wohngebieten mit besonderem Unterstützungsbedarf.“ Für diese Ausrichtung werde das Land deshalb von allen Experten, einschließlich den Kommunalen Spitzenverbände, viel gelobt!

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