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Krankenhausfusion beschlossen

Die Fusion des Neusser Lukaskrankenhauses mit den Kreiskrankenhäusern in Dormagen und Grevenbroich sichert die Gesundheitsversorgung im Kreis Neuss.

Wir begrüßen die Fusion des Neusser Lukaskrankenhauses mit den Kreiskrankenhäusern in Dormagen und Grevenbroich. Hierfür hat der Stadtrat am Freitag „grünes Licht“ gegeben. Unser Fraktionsvorsitzende Arno Jansen sagt dazu: „Durch diesen Beschluss sichern wir eine gute Gesundheitsversorgung im Kreisgebiet und schützen zugleich rund 3.800 kommunale Arbeitsplätze in den Krankenhäusern vor Privatisierungen.“

Arbeitnehmer werden eingebunden

Als SPD haben wir in der Ratssitzung Bürgermeister Reiner Breuer für seine gute Verhandlungsführung gedankt. Er hat durchgesetzt, dass die Arbeitnehmer im Aufsichtsrat vertreten sind und dort mitreden und abstimmen dürfen.

Durch die Fusion entsteht nun eine kreisweite, große Krankenhausgesellschaft mit Sitz in Neuss. Diese gehört mit ihren 1.200 Betten und den jährlich fast 200.000 ambulanten sowie stationären Patienten zu den „Top Ten“ der kommunalen Krankenhäuser in Deutschland. Die Beschäftigten in den Häusern in Dormagen und Grevenbroich müssen sich nicht als potenzielle Übernahmekandidaten für Helios und Co fühlen. Für uns Sozialdemokraten ist das ein ganz wesentlicher Punkt.

Neuss wird an den Kreiswerken beteiligt

Ein weiterer Erfolg der Verhandlungen: Die Stadt Neuss darf Anteile an den Kreiswerken kaufen. Damit wird ausgeglichen, dass die Krankenhäuser in Dormagen und Grevenbroich zusammen weniger Wert sind als das Lukaskrankenhaus. Die Kreiswerke beliefern den Neusser Süden mit Wasser. Die Stadt wollte daher schon lange Anteile an den Kreiswerken erwerben. Was seinem Amtsvorgänger nie gelang, konnte Bürgermeister Reiner Breuer nun durchsetzen.

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