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Kirmesplätze weiter fördern

Trotz Minusgeschäft für die Stadt, sollen die Standgelder für die Kirmesplätze in den Neusser Stadtteilen im nächsten Jahr nicht erhöht werden.

Das Thema „Kirmes in den Stadtteilen“ steht kommenden Dienstag gleich zweimal auf der Tagesordnung des Neusser Hauptausschusses. Dem höchsten Gremium der Stadt nach dem Stadtrat schlägt die Verwaltung vor, die Standgelder für die Kirmesplätze in den Stadtteilen im nächsten Jahr nicht zu erhöhen. 

Bis auf das große Neusser Schützenfest sowie die Schützenfeste auf der Neusser Furth und in Gnadental sind die Kirmesplätze in den Stadtteilen für die Stadt Neuss ein „Minusgeschäft“. Trotzdem schlägt die Verwaltung vor, das jährliche Minus von rund 93.000 Euro nicht durch höhere Standgelder für die Schausteller ausgleichen zu wollen. Der jährliche Fehlbetrag soll vielmehr durch den städtischen Haushalt getragen werden. 

SPD unterstützt Vorhaben

„Wir begrüßen diesen Vorschlag sehr, weil wir befürchten, gerade für die kleinen Kirmesplätze in den Ortsteilen bald keine Schausteller mehr zu finden, wenn weiter an der Preisschraube gedreht würde“.

SPD-Fraktionschef Arno Jansen

Wir als SPD haben daher bereits angekündigt, die Unterstützung der Kirmessen vor Ort mit jährlich rund 93.000 Euro mitzutragen.

„Dafür haben wir uns im letzten Jahr bereits im Stadtrat eingesetzt.“

SPD-Fraktionschef Arno Jansen

Wir als SPD haben im vergangenen Jahr bereits alle Schützenvereine angeschrieben und die Ergebnisse auch in die Haushaltsberatungen eingebracht. Die Vermeidung höherer Standgelder war hierbei eine Kernforderung der Schützenvereine.

Infrastruktur der Kirmesplätze ebenfalls Thema

Doch auch die Infrastruktur auf den Kirmesplätzen vor Ort wird den Hauptausschuss beschäftigen. Insbesondere die Stromversorgung ist vielfach „in die Jahre gekommen“ und muss auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. In Norf, Weckhoven und Rosellerheide steht jeweils sogar ein Gesamtaustausch der Stromverteilungen an. Dies schlägt mit jeweils rund 60.000 Euro kräftig zu Buche. Die Verwaltung wird daher im nächsten Jahr umfangreiche Messarbeiten zur Ermittlung des Strombedarfs durchführen und ab 2021 mit den Instandsetzungen und Neuinstallationen beginnen. 

450.000 Euro Investitionssumme

Wenn der Hauptausschuss dafür „grünes Licht“ gibt, werden mit dem „Kirmes-Paket“ der Stadt Neuss bis 2023 auf den Kirmesplätzen insgesamt rund 450.000 Euro investiert.

„Das ist viel Geld, aber wir wollen auch weiterhin gute Rahmenbedingungen für die Schützenfeste vor Ort bieten. Als SPD unterstützen wir darum die Pläne zur Sanierung der Anlagen und werden für den Investitionsplan stimmen.“

SPD-Vorsitzender Sascha Karbowiak.

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