fbpx

Mehr „Start-up“-Gründungen in Neuss

Die Anzahl der „Start-up“-Gründungen in der Stadt Neuss hat in den vergangenen Jahren um über 40 Prozent zugenommen.
Start-up Neuss

Die Anzahl der „Start-up“-Gründungen in der Stadt Neuss hat in den vergangenen Jahren um über 40 Prozent zugenommen. Diese erfreuliche Nachricht konnte jetzt Andreas Galland als Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung den Mitgliedern des Ausschusses für Strukturwandel, Wirtschaft und Beschäftigung übermitteln. „Damit zeigt sich einmal mehr, dass die Stadt Neuss ein beliebter und starker Wirtschaftsstandort ist und unsere Wirtschaftsförderung tolle Arbeit leistet“, erklärt unser wirtschaftspolitische Sprecher Heinrich Thiel.

581 Gründungen im vergangenen Jahr

Die Zahl der Gründungen hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. „Von 2016 bis 2020 konnte die Anzahl an Gründungen von 258 auf jetzt 581 erhöht werden“, freut sich Heinrich Thiel. Die meisten Gewerbeanmeldungen in der Stadt Neuss gab es nach Auskunft der Verwaltung im Groß- und Einzelhandel (inklusive Online-Verkauf von Waren), in der Gastronomie und im Bauwesen. Es gab aber auch weitere Gründungen, beispielsweise im Handwerksbereich oder in der Beratungsbranche.

Vielfältige Angebote für Gründer*innen

Die Stadt Neuss bietet allen Existenzgründer*innen auch vielfältige Angebote an, um bestmöglich unterstützen zu können. So erfreuen sich beispielsweise die „Erstberatungen“ des Amtes für Wirtschaftsförderung große Beliebtheit. „Diese Beratungsgespräche werden inhaltlich komplett auf den individuellen Beratungsbedarf des Gründenden ausgerichtet“, erklärt Heinrich Thiel. Neben Informationen zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten gibt es auch Unterstützung bei der Erstellung eines Businessplans oder bei Behördengängen. Für Gründerinnen gibt es außerdem einen vier Mal pro Jahr tagenden „Gründerinnen-Treff“, der sich großer Beliebtheit erfreut.

Coworkingspaces und Hochschul-Kooperation

Darüber hinaus gibt es in der Stadt Neuss ein gut ausgebautes Angebot an sogenannten „Coworkingspaces“. In diesen Angeboten arbeiten Freiberufler oder Startups meist in größeren, verhältnismäßig offenen Räumen zusammen und können auf diese Weise voneinander profitieren. Sie arbeiten entweder voneinander unabhängig in unterschiedlichen Firmen und Projekten oder entwickeln mit anderen „Coworkern“ gemeinsam Projekte. Die jüngste Ansiedlung erfolgte mit dem Angebot von „CoWoNe“ sogar im Herzen der Innenstadt zwischen Büchel und Neustraße.

Stadt Neuss geht Hochschul-Kooperation ein

Außerdem ist die Stadt Neuss eine Kooperation mit der „Rheinischen Fachhochschule“ eingegangen. „Damit sollen weitere Strukturen geschaffen werden, um Gründerinnen und Gründer bestmöglich auf ihr Gründungsunterfangen vorzubereiten“, erklärt Heinrich Thiel. Seit 2019 gibt es daher zwei neue Studiengänge am Standort Neuss. Außerdem soll die Möglichkeit geschaffen werden „Start-ups“ in den Räumlichkeiten der Hochschule anzusiedeln. „Auch dieses tolle neue Angebot wird seitens der Stadt mit einem Zuschuss gefördert“, so Heinrich Thiel abschließend

Diese Beiträge könnten Sie ebenfalls interessieren: 

Scroll to Top