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Wie funktioniert die Briefwahl?

Schon jetzt kann man per Briefwahl seine Stimme für die Bundestagswahl 2021 abgeben. Wie das funktioniert, erklären wir hier.

Nicht immer ist es möglich am Wahlsonntag ins Wahllokal zu spazieren, sein Kreuz zu machen und den Stimmzettel anschließend in die Wahlurne zu werfen. Mal ist es der Familienurlaub, mal der Job, der einen am Urnengang hindert. Egal aus welchem Grund man am Wahltag verhindert ist, per Briefwahl kann man dennoch seine Stimme abgeben. Wie genau das geht und was man dafür braucht, erklären wir hier als SPD. 

Wer darf Briefwahl machen? 

Kurz gesagt: Jede wahlberechtigte Person darf per Brief an der Bundestagswahl teilnehmen. Der Grund spielt dabei keine Rolle. Dabei gibt es verschiedene Wege per Briefwahl den nächsten Deutschen Bundestag zu wählen. Wer sich für die Briefwahl entscheidet, muss aber zunächst die dafür nötigen Unterlagen beantragen. Das kann man persönlich vor Ort im Wahlamt tun, schriftlich mit Hilfe des Antrags auf der Rückseite der Wahlbescheinigung, formlos oder elektronisch über das Internet per Web-Wahlschein.  

Wie kommt man die Unterlagen für die Briefwahl? 

Die Briefwahlunterlagen können bis zum 24. September 2021 um 18 Uhr im Wahlamt beantragt werden. Die postalische Beantragung funktioniert am einfachsten, indem man den Vordruck auf der Rückseite der Wahlbescheinigung ausfüllt und an das Wahlamt zurücksendet. Die nötigen Unterlagen sendet das Wahlamt dann direkt nach Hause. Das funktioniert auch mit einem formlosen Antrag. Eine Wahl direkt vor Ort ist auch zu den regulären Öffnungszeiten im Wahlamt möglich. Wichtig ist zu wissen, dass alle Wahlberechtigten nur die persönlichen Wahlunterlagen erhalten. Die Abholung für andere Personen ist nur mit der Vollmacht auf der Rückseite der Wahlbescheinigung möglich. Die elektronische Beantragung zur Briefwahl kann ganz einfach auf der Webseite der Stadt Neuss erledigt werden. Hier müssen neben persönlichen Daten auch Wahlbezirks- und Wählerverzeichnisnummer angegeben werden. Die stehen auf der Vorderseite der Wahlbescheinigung und dienen der sicheren Identifizierung des Antragsstellers. 

Das Erste erklärt in einem YouTube-Video die Briefwahl

So läuft die Briefwahl ab 

Die Briefwahlunterlagen enthalten Folgendes: Einen roten Briefwahlumschlag, einen Wahlschein, ein Merkblatt, einen blauen Stimmzettelumschlag und das wichtigste, den Stimmzettel. Zuerst gibt man seine Erst- und Zweitstimme ab, indem man in jeder der beiden Spalten jeweils den bevorzugten Wahlvorschlag ankreuzt. Der Stimmzettel wird dann gefaltet, in den blauen Umschlag gesteckt und gut verschlossen. Auf dem Wahlschein muss lediglich das Datum eingetragen und eine Unterschrift geleistet werden. Der ausgefüllte Wahlschein wird nun zusammen mit dem blauen Umschlag in den roten Umschlag gesteckt. Wenn dieser ebenfalls gut verschlossen ist, ist der Brief fertig und kann persönlich oder entgeltfrei per Post dem Wahlamt übermittelt werden. Im Zweifel kann der Brief im Hausbriefkasten des Rathauses eingeworfen werden.  

Was tun, wenn man am Wahltag erkrankt? 

Das Recht zu wählen hat einen so hohen Stellenwert, dass es auch für dieses Problem eine Lösung gibt. Selbst wenn die Frist für die Briefwahl am 26. September 2021 schon abgelaufen ist, kann man im Krankheitsfall von zu Hause aus abstimmen. Mit einem unterschriebenen Briefwahlantrag, einer Vollmacht und einem ärztlichen Attest über die plötzliche Erkrankung, kann eine andere Person die Wahlunterlagen bis 15 Uhr im Wahlamt abholen. Bis zum Ende der Wahl um 18 Uhr, müssen die Unterlagen wieder im Wahlamt abgegeben werden.  

Und zum Schluss noch eine kleine Wahlempfehlung: 

Schauen Sie doch vorher einmal auf der Internetseite unseres Bundestagskandidaten Daniel Rinkert vorbei oder informieren Sie sich auf der Internetseite der SPD über unseren Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und das Zukunftsprogramm der SPD. Wir sind davon überzeugt: Wir haben die richtigen Antworten für die Zukunft der Stadt Neuss und unseres Landes. 

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