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Wir unterstützen den Neusser Kaufhof-Betriebsrat

In der vergangenen Woche hat sich unser Bundestagsabgeordneter Daniel Rinkert mit Vertretern des Betriebsrates und der Gewerkschaft ver.di getroffen. Gemeinsam mit dem Betriebsrat kämpfen wir als SPD Neuss um jeden Arbeitsplatz.

Gemeinsam mit Daniel Rinkert haben wir dem Betriebsrat der Kaufhof-Filiale bei einem Austausch unsere volle Solidarität ausgesprochen und zugesagt, uns für eine bessere Informationspolitik einzusetzen. „Es ist schwer nachvollziehbar, dass das Kaufhof-Management zwei Jahre nach dem letzten Insolvenzverfahren und knapp 680 Millionen Euro an Finanzhilfen des Bundes erneut über 40 Filialen schließen möchte“, kritisiert Daniel Rinkert. Gemeinsam mit unserem Vorsitzenden Sascha Karbowiak und dem DGB-Vorsitzenden Udo Fischer hat er sich am vergangenen Freitag mit Vertretern des Betriebsrates und der Gewerkschaft ver.di zu einem Austausch getroffen und seine Unterstützung zugesagt.

Kritik an desolater Informationspolitik

Große Kritik seitens des Betriebsrates gab es an der desolaten Informationspolitik des Unternehmens. Dem Betriebsrat und den Mitarbeitern liegen weiterhin keinerlei Informationen vor, wie es mit dem Standort in Neuss weiter geht. „Und das obwohl die Mitarbeiter dem Unternehmen bei dem letzten Insolvenzverfahren vor zwei Jahren stark entgegen gekommen sind. „Jeder Mitarbeiter hat damals nach Aussage des Betriebsrates auf über 5.000 Euro Gehalt pro Jahr verzichtet – da kann man zumindest einen besseren Informationsfluss erwarten“, kritisiert Daniel Rinkert. Er wird in den kommenden Tagen versuchen, in Berlin bei Arbeitsminister Hubertus Heil weitere Informationen über das laufende Insolvenzverfahren einzuholen. 

Mehr Freiheiten für die einzelnen Standorte

Bei dem Gespräch äußerte der Betriebsrat auch Kritik an dem Eigentümer René Benko. Die zugesagten Investitionen in die Kaufhof-Filialen sind größtenteils ausgeblieben – und auch das angebotene Sortiment wurde in den vergangenen Jahren kaum geändert. „Bei dem Gespräch haben wir mit dem Betriebsrat auch darüber diskutiert, wie sich die Situation des Unternehmens aus Sicht des Betriebsrates verbessern könnte“, erklärt Daniel Rinkert. So wurde deutlich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den einzelnen Standorten mehr Freiheiten bei dem Sortiment wünschen. Denn in der Neusser Innenstadt gibt es andere Mitanbieter und Chancen als beispielsweise in Düsseldorf.  

Kaufhof in Neuss solide aufgestellt

Gefreut haben sich Daniel Rinkert und Sascha Karbowiak über die Information, dass der Kaufhof in Neuss eine der besseren Kaufhof-Filialen ist. „Der Neusser Kaufhof ist solide aufgestellt und hat in den vergangenen Jahren trotz der schwierigen Unternehmenslage sogar häufig schwarze Zahlen geschrieben“, freut sich Sascha Karbowiak. Einen Appell richten Daniel Rinkert und Sascha Karbowiak gemeinsam mit dem Betriebsrat an die Neusserinnen und Neusser: „Es wäre ein tolles Zeichen, wenn die Neusserinnen und Neusser in den kommenden Monaten zeigen, dass ihnen ihr Kaufhof am Herzen liegt“, erklärt Sascha Karbowiak. Denn ein gutes Weihnachtsgeschäft in Neuss erhöht ihrer Ansicht nach die Chancen, dass der Kaufhof in Neuss erhalten bleibt.

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