Deutlich weniger Geflüchtete 2025 in Neuss

Die Stadt hat jetzt aktuelle Zahlen vorgelegt, wie viele Geflüchteten im Jahr 2025 in Neuss untergebracht werden mussten. Für uns ist wichtig: Integration muss gelingen und Geflüchtete schnellstmöglich Arbeit finden. 

Es ist ein Dauerthema bei unseren Infoständen oder Dialogveranstaltungen – und war auch im Bundestagswahlkampf ein Thema, was die Bürgerinnen und Bürger beschäftigt hat: Die Asyl- und Flüchtlingspolitik. Immer ist die Rede von angeblich immer weitere steigenden Zuwanderungszahlen. „Deswegen haben wir uns bei der Stadt Neuss informiert und insbesondere aktuelle Zahlen für unsere Heimatstadt zusammengestellt“, erklärt unser SPD-Fraktionsvorsitzende Sascha Karbowiak.

Zahl der Geflüchteten in Neuss deutlich zurückgegangen

Die Asylzahlen in Deutschland sind im Jahr 2025 deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2025 wurden rund 113.000 Erstanträge auf Asyl gestellt, was einem Rückgang um rund 51 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Im Vergleich zu früheren Jahren ist der Abwärtstrend noch ausgeprägter, beispielsweise um 66 Prozent zu 2023. Noch stärker haben sich die Zahlen in der Stadt Neuss verändert. In Neuss wurden 2025 bis Mitte November nur 33 Geflüchtete zugewiesen, gegenüber 237 im Vorjahr – ein Rückgang von etwa 86 Prozent.

Bestmögliche Integration sicherstellen 

„Besonders wichtig ist uns, dass alle Menschen die nach Neuss kommen, bestmögliche Integrationsangebote erhalten“, sagt Sascha Karbowiak. Deswegen hat die Stadt Neuss vor einigen Jahren ein umfangreiches Integrationskonzept erarbeitet. Um zugewanderte Menschen bestmöglich zu integrieren und das Ankommen in Neuss zu erleichtern, hat die Stadt Neuss außerdem mit der „Integreat-App“ ein digitales Angebot geschaffen. Die App bietet Zugewanderten Infos zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten in Neuss. Auch alle relevanten Informationen zu Kitas, Schulen, Kultur-, Sport- und Sprachangeboten finden sich leicht verständlich und in verschiedenen Sprachen in der App. 

Pilotprojekt mit Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber 

„Wir erwarten von Menschen, die in unserer Stadt leben möchten im Gegenzug dann aber auch, dass sie angebotene Maßnahmen wie Sprachkurse auch wahrnehmend ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in die Stadtgesellschaft einbringen“, erklärt unser Fraktionsvorsitzender Sascha Karbowiak.  Deswegen hat die Stadt Neuss vor einiger Zeit ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, damit Geflüchtete in der Stadt Neuss verschiedene gemeinwohlorientierte Tätigkeiten übernehmen. Sollte das Pilotprojekt erfolgreich verlaufen, sollte es unserer Ansicht nach zeitnah deutlich ausgeweitet werden. „Wir hoffen jedenfalls, dass das Projekt erfolgreich verläuft und hierdurch am Ende beide Seiten profitieren“, so Sascha Karbowiak abschließend. 

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