Die Anzahl der häufig nicht genutzten knapp 200 Ladezonen-Parkplätze in der Innenstadt wird reduziert. Dadurch sollen auch mehr reguläre Parkplätze in der Innenstadt geschaffen werden. Das setzt die von Bürgermeister Reiner Breuer angeführte Stadt Neuss jetzt nach einem Antrag um, den wir in die letzte Sitzung des Haupt- und Sicherheitsausschusses eingebracht haben. „Damit setzen wir ein Anliegen vieler Anwohnerinnen und Anwohner der Innenstadt um”, erklärt unsere Stadtverordnete Brigitte Heine-Goldammer, die für uns den Wahlkreis Stadtmitte betreut. Denn viele der seinerzeit geschaffenen Ladezonen-Parkplätze wurden nachweislich nur sehr selten genutzt. Und durch die Umwandlung in reguläre Parkplätze kann auch der Parkdruck in der Innenstadt und den angrenzenden Straßen etwas reduziert werden.
Anzahl der Ladezonen-Parkplätze wird deutlich reduziert
Die Stadtverwaltung hat jetzt angekündigt, die Anzahl der Ladezonen-Parkplätze vor allem in Wohngebieten im Umfeld der Innenstadt zu halbieren. „Hier entsteht dann neuer regulärer Parkraum für Anwohner und Besucher der Innenstadt”, erklärt Brigitte Heine-Goldammer. Entfallen sollen beispielsweise Ladezonen-Parkplätze auf der Drususallee, der Erftstraße, der Kaiser-Friedrich-Straße oder der Büttger Straße. Die häufig genutzten Ladezonen-Parkplätze im Innenstadtkern sollen im Gegenzug behalten werden. Denn in den letzten Jahren gibt es immer mehr Fahrten von Paket- und Lieferdiensten in der Innenstadt. Entstanden ist unser Antrag nach mehreren Ortsterminen mit betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern.
Keine Abkehr vom neuen Parkkonzept
Das seinerzeit neu eingeführte deutlich modernisierte neue Parkkonzept wurde bei den Ortsterminen erfreulicherweise sehr gelobt. „Das liegt nicht zuletzt daran, dass seitdem Anwohnerinnen und Anwohner mit einem Bewohnerparkausweis auch alle bewirtschafteten Parkschein-Parkplätze mitnutzen können”, sagt Brigitte Heine-Goldammer. Hierdurch stehen den Bewohnern knapp 800 Parkplätze zur Nutzung zur Verfügung. Diese durften seinerzeit nur Autofahrer mit einem Parkschein nutzen. Und durch die kostenlose erste Stunde in allen städtischen Parkhäusern hat sich auch der Parksuchverkehr in vielen Straßen reduziert. „Und jetzt schaffen wir eine weitere Verbesserung für die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner”, so Brigitte Heine-Goldammer abschließend.



