Mehr bezahlbarer Wohnraum in Neuss durch „Bauturbo” des Bundes  

Die Stadt Neuss sorgt mit der Umsetzung des sogenannten „Bauturbos” der Bundesregierung dafür, dass in Neuss schneller und unkomplizierter dringend benötigte neue Wohnungen gebaut werden können. So soll dafür gesorgt werden, dass Wohnen auch in Neuss bezahlbar bleibt.

Die Stadt Neuss sorgt mit der Umsetzung des sogenannten „Bauturbos” der Bundesregierung dafür, dass in Neuss schneller und unkomplizierter dringend benötigte neue Wohnungen gebaut werden können. So soll dafür gesorgt werden, dass Wohnen auch in Neuss bezahlbar bleibt. „Wir sind in Neuss die Partei, die sich wie keine andere für den Bau von bezahlbaren Wohnungen einsetzt und freuen uns über die neuen gesetzlichen Möglichkeiten”, erklärt unsere SPD-Vorsitzende Rosemarie Franken-Weyers, die für uns auch den Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss leitet. 

Was ist der „Bauturbo” des Bundes? 

Der sogenannte „Bauturbo” ist ein neues Gesetz der Bundesregierung, das Bauanträge für Wohnungen schneller machen soll. Vereinfacht heißt das: Wenn ein Bauvorhaben grundsätzlich gut in die Stadt passt, kann es schnell und unbürokratisch genehmigt werden. In der Stadt Neuss soll der „Bauturbo” nur dort genutzt werden, wo es auch sinnvoll ist. „Also nur auf Flächen, die schon heute für Wohnen oder gemischte Nutzungen vorgesehen sind”, erklärt Rosemarie Franken-Weyers. In Industrie- und Gewerbegebieten oder auf ganz neuen Außenflächen soll er nicht eingesetzt werden. 

Einführung des „Bauturbos” ist ein SPD-Erfolg 

Als SPD Neuss freuen wir uns über die Einführung des „Bauturbos” in der Stadt Neuss. Denn die SPD hat sich auf Bundesebene in der Rgierungskoalition maßgeblich dafür eingesetzt, dass der „Bauturbo” überhaupt kommt. In der Stadt Neuss setzen wir dieses Instrument jetzt gezielt ein. „Wir wollen, dass in Neuss schneller neue Wohnungen entstehen – aber mit Augenmaß und so, dass unsere Stadt auch lebenswert bleibt“, sagt unser planungspolitischer Sprecher Tobias Schenkel. Denn durch die in Neuss beschlossene Ausgestaltung des „Bauturbos” wurde sichergestellt, dass nicht einfach jede Grünfläche bebaut werden kann und die Stadtteile weiterhin lebenswert bleiben. 

Quote für bezahlbaren Wohnraum gilt beim „Bauturbo” 

Besonders wichtig für uns als SPD Neuss: „Wir haben sichergestellt, dass bei Häusern, die mit Hilfe des ‚Bauturbos‘ gebaut werden, die von uns durchgesetzte Quote für bezahlbaren Wohnraum gilt”, sagt Tobias Schenkel. Das bedeutet: Auch wenn schneller gebaut wird, darf am Ende nicht nur teurer Wohnraum entstehen. Bei Bauvorhaben ab 15 Wohneinheiten müssen in Neuss mindestens 35 Prozent aller Wohnungen als öffentlich-geförderte, somit bezahlbare Wohnungen gebaut werden. Und diese Politik wirkt: In Neuss entstehen viele geförderte Wohnungen, anderswo sinken die Zahlen. „Und diesen Kurs werden wir konsequent fortsetzen”, so Rosemarie Franken-Weyers und Tobias Schenkel abschließend. 

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