Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der geplante Ersatzneubau der Fleher Brücke zwischen Neuss und Düsseldorf. Vor allem wurde gemeinsam nach Lösungen gesucht, wie Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner während und nach der Bauphase möglichst gering gehalten werden können.
Lärmschutz und Baustellenverkehr
Die Autobahn GmbH hat sich dazu entschieden, die Brücke westlich neuzubauen und später zum alten Standort vorzuziehen. Das bedeutet, dass der Lärmschutz bereits in der Planungsphase konsequent mitgedacht werden muss. Dazu gehören beispielsweise die effiziente Wegeführung von Baustellenfahrzeugen oder später die Vermeidung von Unebenheiten im Bereich der Brückenübergänge, um unnötigen Lärm zu verhindern. Auch über die mögliche Errichtung von Lärmschutzwänden haben wir intensiv diskutiert. Entsprechende Maßnahmen möchten wir frühzeitig prüfen und fest in die weiteren Planungen einbeziehen lassen. „Lärmschutz darf nicht erst dann Thema werden, wenn die Bagger rollen – denn wer heute plant, muss morgen die Lebensqualität der Anwohner sichern“, stellt Wahlkreisbetreuer Ralf Boje klar.

Regelmäßiger Austausch im Bezirksausschuss
Der Bau des Ersatzneubaus der Brücke beginnt nach aktuellen Planungen der Autobahn GmbH erst frühestens im Jahr 2029. Wir werden bis dahin den Austausch mit der Bürgerinitiative Fleher Brücke konsequent fortsetzen. Unsere Vorhaben zu Lärm- und Schutzmaßnahmen werden wir aufgreifen und zukünftig auch regelmäßig als Anträge in den Bezirksausschuss Uedesheim einbringen. „Die vorausschauenden Planungen für 2029 geben uns die Chance, die Weichen frühzeitig richtig zu stellen”, sagt Heinrich Thiel. Den weiteren Planungsprozess werden wir auch zukünftig gemeinsam mit der Bürgerinitiative aufmerksam begleiten.




