Modernisierung, Erweiterung und Neubau – die kommenden Jahre versprechen erneut viel Bewegung in das Thema Schulsanierung zu bringen. An über der Hälfte unserer städtischen Schulen investieren wir in ein echtes Zukunftsprogramm für die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler. An 19 der insgesamt 36 Schulen in Neuss laufen oder starten Baumaßnahmen. Das Spektrum reicht vom Fensteraustausch über Schulhofentsiegelungen bis hin zu kompletten Neubauten.
Ermöglicht wird das auch durch die von uns gemeinsam mit Bürgermeister Reiner Breuer durchgesetzte Umstrukturierung im Neusser Immobilienmanagement für schnelle Schulsanierungen. Insgesamt investiert die Neusser Bau- und Immobilienmanagement GmbH (NBI) rund 180 Millionen Euro in die Schulsanierungen. „Das ist nicht nur eine Investition in bloße Gebäude, sondern auch in Bildungsgerechtigkeit und gute Lernbedingungen für alle Kinder“, sagt Heinrich Thiel als unser Parteivorsitzender, designierter Landtagskandidat und Vorsitzender des Schulausschusses.
Zukunftsfähige Lernmöglichkeiten
Damit setzen wir auch einen wichtigen Punkt aus unserem Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2025 um. Gerade wir als SPD Neuss haben uns in den vergangenen Jahren immer wieder dafür stark gemacht, dass bestmögliche Bildung Priorität hat: Sowohl in der Stadtmitte als auch in den Ortsteilen. Energieeffiziente Sanierungen, moderne Lernräume und sichere Schulwege sind für uns keine Schlagworte, sondern konkrete Verantwortung. Darüber hinaus setzen wir uns für eine kontinuierliche Verbesserung der digitalen Ausstattung ein: Mit leistungsfähigem WLAN, moderner Präsentationstechnik und kostenlosen Tablets für den Schulunterricht. Mit dieser ehrgeizigen Investitionsoffensive beweisen wir in Neuss, dass gute Bildungspolitik vor Ort beginnt. „Wir schaffen moderne Lernorte, an denen sich Kinder wohlfühlen und ihr Potenzial entfalten können, unabhängig von Herkunft oder Einkommen”, sagt Heinrich Thiel fest.
Diese Baumaßnahmen sind geplant
Das Marie-Curie-Gymnasium erhält in Absprache mit der Denkmalpflege moderne Fenster in den Haupträumen sowie überarbeitete Fenster in den Nebenräumen. Die Kosten für die Sanierungen liegen bei 875.000 Euro. Sie sollen Ende des Jahres 2026 abgeschlossen sein. Auch das Quirinus-Gymnasium erhält neue Fenster, da die aktuellen nicht den technischen Standards entsprechen. Kostenpunkt: 20.000 Euro. Die Baumaßnahmen an der Gesamtschule Nordstadt sind umfangreicher und mit 3,8 Millionen Euro auch kostenintensiver. Hier wird die Mensa erweitert, Kanalisationen, Duschen und die Warmwasseraufbereitung erfahren eine Sanierung und auch der Schulhof wird komplett neugestaltet.
An der Gesamtschule Norf soll bald wie von uns beantragt eine neue Zwei-Feld-Sporthalle entstehen – Kostenpunkt: 6,5 Millionen Euro. Wann die Bagger anrollen, steht jedoch noch nicht fest. Denn erst wenn die neue Turnhalle am Gymnasium Norf bezugsfertig ist, kann die alte Halle der Gesamtschule abgerissen werden. Bis dahin weichen die Schülerinnen und Schüler für den Sportunterricht ans Gymnasium aus. Am Gymnasium Norf ist der von uns durchgesetzte Neubau einer Drei-Feld-Turnhalle mit Tribüne nur eines von drei Bauprojekten. Ein Erweiterungsbau und die Umwandlung von Kellerräumen zu Unterrichtsräumen sind weitere Maßnahmen. Mit dem Bau des Erweiterungsbaus soll Ende des Jahres 2026 begonnen werden, ein halbes Jahr später sollen die Arbeiten für die neue Turnhalle beginnen, die Mitte des Jahres 2028 abgeschlossen sein sollen. Insgesamt soll die Neusser Bau und Immobilienmanagement GmbH für die Projekte 31,2 Millionen Euro in die Hand nehmen.
Grimlinghausener Pestalozzischule
Die Neusser Bau und Immobilienmanagement GmbH hat für die Grimglinghausener Pestalozzischule Kosten in Höhe von 30 Millionen Euro veranschlagt. Es ist allerdings noch unklar, ob das bestehende Gebäude saniert oder abgerissen wird. Aktuell wird noch die Bausubstanz geprüft. Erst nach der Vorlegung der Ergebnisse entscheidet sich, ob es einen vollständigen Neubau geben wird. Das Gebäude wird für eine dreizügige Grundschule inklusive OGS geeignet sein und mit einer Zweifach-Turnhalle ausgestattet werden. „Und wir konnten gegen den Widerstand anderer Parteien sicherstellen, dass die Schule wie von den Eltern gewünscht an ihrem bisherigen Standort verbleibt”, freut sich Christa Kirchhoff als unsere Stadtverordnete für Grimlinghausen.
Adolf-Clarenbach-Schule und Dreikönigenschule
Bereits abgeschlossen ist schon die Planung für den Erweiterungsbau der Adolf-Clarenbach-Schule. Dort soll ab September gebaut werden, die Schlüsselüberreichung ist für Ende 2028 geplant. Kosten: rund 19,7 Millionen Euro. Der lang ersehnte Neubau der Dreikönigenschule soll am Ende des Jahres 2026 beginnen. Dafür sind 19,6 Millionen Euro eingeplant. Mit Beginn des Schuljahres 2028/2029 können die Schülerinnen und Schüler die neuen Räumlichkeiten in Betrieb nehmen.
Weitere Baumaßnahmen
Voraussichtlich schon in den Herbstferien kann der für 16,6 Millionen Euro errichtete Neubau der Martin-Luther-Schule in Betrieb genommen werden. Das Nelly-Sachs-Gymnasium und die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule werden sich einen Erweiterungsbau teilen. Im dritten Quartal des Jahres 2027 soll der 7,6 Millionen Euro teure Bau fertiggestellt sein. Auch das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium wird erweitert und bietet die Möglichkeit einer Aufstockung, falls der Raumbedarf in Zukunft nicht gedeckt werden kann. Auch der Schulhof wir überarbeitet. Der Erweiterungsbau soll Ende 2027 fertiggestellt sein und die Gesamtkosten für beide Projekte sollen bei 3,45 Millionen Euro liegen. „Das ist einmal mehr ein ambitioniertes Bauprogramm für unsere Schulen – aber wir haben uns auch viel vorgenommen, um den jahrzehntealten Sanierungsstau an unseren Schulen aufzulösen”, so Heinrich Thiel abschließend.




