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Heimat und Ehrenamt fördern

Wir wollen die Heimat-Verbundenheit in Neuss fördern. Dazu soll sich die Stadt am Projekt „Heimat-Preis“ des Landes NRW beteiligen.

Wir wollen die Heimat-Verbundenheit in Neuss fördern. Die Stadt soll sich am Projekt „Heimat-Preis“ des Landes Nordrhein-Westfahlen beteiligen. In der kommenden Ratssitzung werden wir beantragen, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. „Gerade in unserer globalisierten Welt gibt die Heimat Menschen Halt und Orientierung“, sagt der Neusser SPD-Vorsitzende Sascha Karbowiak. Auch in Neuss pflegen dies maßgeblich die vielen Ehrenamtler. „Das müssen wir als Politik fördern. Wir wollen, dass Neusser sich hier wohl fühlen“, sagt der 30-Jährige.

Heimat-Scheck prüfen

Mit den 15.000 Euro, die das Land der Stadt Neuss zur Verfügung stellt, wird die Vielfalt heimatbezogener Aktivitäten und ehrenamtliches Engagement für Heimat gewürdigt. Außerdem soll die Stadt den sogenannten „Heimat-Scheck“ bewerben und prüfen, ob „Heimat-Werkstätten“ durchgeführt werden können.

Heimat ist keine Domäne von Konservativen

Der Begriff der „Heimat“ wurde in der Landespolitik ursprünglich von Ex-Bauminister Michael Groschek (SPD) mit dem Quartiersgedanken zu „Heimat vor der Haustüre“ verknüpft. Diesen Ansatz hat die neue Landesregierung aufgegriffen und mit einem Förderprogramm hinterlegt. Der Begriff Heimat soll die Gefühle der Menschen aufgreifen und deren Sehnsucht nach Vertrautheit und Geborgenheit. „In seiner besten Facette heißt Heimat: Offen sein für neues und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen“, sagt Karbowiak. Der aktive Schütze stellt klar: „Heimat ist keine Domäne konservativer oder gar rechtspopulistischer Politikansätze.“

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