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Münsteraner Modell für mehr bezahlbare Wohnungen

Mit der Einführung des Münsteraner Modell setzt die Stadt Neuss auf eine sozialgerechte Bodennutzung und sorgt so für mehr bezahlbare Wohnungen.
Münsteraner Modell für mehr bezahlbare Wohnungen in Neuss

Jeder zweite Neusser hätte über einen Wohnberechtigungsschein einen Anspruch auf eine bezahlbare Wohnung. In der Realität gibt es aber auch in unserer Stadt immer noch nicht ausreichend bezahlbare Wohnungen, was leider auch an der verfehlten Wohnungsbaupolitik der CDU Neuss liegt. Um dringend weitere bezahlbare Wohnungen schaffen zu können, haben wir uns als SPD Neuss dafür eingesetzt, dass in unserer Stadt das „Münsteraner Modell“ eingeführt wird.

Neue Form der Grundstücksvergabe

Kernbestandteil des „Münsteraner Modells“ ist eine andere Form der Grundstücksvergabe. Denn in der Vergangenheit hat die Stadt Neuss Grundstücke an den Investor verkauft, der dafür das meiste Geld bietet. Beim „Münsteraner Modell“ ist das anders: „Es bekommt nicht der Investor das Grundstück, der das meiste Geld zahlt – sondern der Investor mit dem besten Wohnkonzept und den niedrigsten Mieten“, erklärt unser Parteivorsitzender Sascha Karbowiak. Die Stadt verzichtet also darauf, auf dem Grundstücksmarkt Höchstpreise zu erzielen und richtet den Fokus auf bezahlbare Wohnungen.

SPD-Antrag im Sozialausschuss erfolgreich

In der Stadt Münster wurde das „Münsteraner Modell“ 2014 erfunden. Mit der Einführung ist es der Stadt gelungen, deutlich mehr bezahlbare Wohnungen als vor der Einführung zu bauen. „Aus diesem Grund haben wir als SPD Neuss im Stadtrat beantragt, das Modell auch in Neuss einzuführen“, erklärt Sascha Karbowiak. Glücklicherweise haben auch die anderen Parteien nach längerer Diskussion unserem Antrag zugestimmt. Die Stadt Neuss hat im November 2019 die Immobilienunternehmen in der Stadt in einer Infoveranstaltung über das „Münsteraner Modells“ informiert.

Nur Projekte mit bezahlbaren Wohnungen fördern

„Wir hoffen, dass mit dem Modell in den kommenden Jahren weitere dringend benötigte bezahlbare Wohnungen auf den Weg gebracht werden können“, sagt Sascha Karbowiak. Gemeinsam mit unserem Bürgermeister Reiner Breuer werden wir uns außerdem auch weiterhin dafür einsetzen, dass bei allen Bauvorhaben möglichst viele bezahlbare Wohnungen geschaffen werden. „Projekte ohne bezahlbare Wohnungen werden wir im Gegensatz zu CDU und Grünen nicht unterstützen“, so Sascha Karbowiak abschließend.

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