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Neuss stärkt die Außengastronomie

Der Stadtrat unterstützt die Neusser Gastronomen im anstehenden Corona-Winter: Der Terrassenbetrieb darf auch über Oktober hinaus stattfinden. Die Stadt unterstützt die Anschaffung entsprechender Zelte.

Mit dem Ende des Sommers verschlechtert sich die ohnehin nicht einfache Situation der Gastronomie weiter. Es wird zu kalt, um komfortabel die Außenterrassen weiter zu nutzen. „Die meisten Neusserinnen und Neusser trinken ihr Bierchen aber weiterhin lieber im Freien“, sagt unser wirtschaftspolitischer Sprecher Heinrich Thiel. Denn an der frischen Luft fühlt es sich einfach etwas sicherer an.

Die Gastronomen müssen daher auch von Anfang November bis Ende Mai viel stärker auf die Außengastronomie setzen. „Es ist wichtig, dass die Stadt Neuss auf Initiative von Bürgermeister Reiner Breuer die Gastronomie in dieser Situation weiterhin finanziell unterstützt“, sagt Heinrich Thiel. Ein entsprechendes Maßnahmenpaket wurde am Donnerstag bereits per Dringlichkeitsbeschluss auf den Weg gebracht.

Das Maßnahmenpaket im Überblick

Den Gastwirten wird gestattet, die Straßen und Plätze der Quirinusstadt auch im bevorstehenden Winter zu nutzen. Und zwar ohne dafür eine Gebühr an die Stadt entrichten zu müssen. Und wer Maßnahmen ergreift, um die Gäste seiner Außengastronomie besser vor der herbstlichen Witterung zu schützen, bekommt von der Stadt einen Investitionskostenzuschuss von 50 Euro je Quadratmeter, beziehungsweise maximal 3.600 Euro.

Damit entsprechende Pavillons und Pagoden ein einheitliches Erscheinungsbild haben, wurde gemeinsam mit den Gastronomie-Betrieben an entsprechenden Vorgaben gearbeitet. „Dadurch wird sichergestellt, dass es beispielsweise auf dem Markt nicht zu bunt wird und weiterhin harmonisch aussieht“, erklärt der im Wahlkreis Innenstadt/Hammfeld direkt gewählte Stadtverordnete Michael Ziege. Alle Infos zu dem Maßnahmenpaket gibt es hier.

Bisherige Unterstützung für Gastronomen

Es ist nicht die erste Maßnahme, mit der die Gastronomie in Neuss unterstützt wird. „Da die Gastronomie besonders stark von den Corona-Auflagen betroffen ist, haben wir bereits vor einiger Zeit als SPD Neuss gemeinsam mit Bürgermeister Reiner viele Maßnahmen auf den Weg gebracht“, sagt unser Stadtverordneter Heinrich Thiel. So hat die Stadt bereits frühzeitig auf die Erhebung von Terrassengebühren verzichtet, einen Standortstärkungsfonds aufgelegt und Größe sowie Öffnungszeiten der Außengastronomie zugunsten der Gastronomen angepasst.

Der Vorsitzende von „Neuss vereint“, einem Verein zur Rettung der Gastronomie, Michael Bott lobte jüngst in der NGZ die Arbeit des Rathauses: „Wir erfahren wirklich eine große Unterstützung.“

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