fbpx

Pilotprojekt für attraktivere „Park & Ride“-Parkplätze

Die Neusser Innenstadt soll durch günstigere Ticketpreise vom Autoverkehr befreit werden. Dazu gibt es nun ein Pilotprojekt des VRR.

Der VRR startet an ausgewählten „Park & Ride“-Parkplätzen ein Pilotprojekt mit günstigeren Ticketpreisen, um die Innenstädte vom Verkehr zu entlasten. „Mit dem Projekt können weitere wichtige Anreize geschaffen werden, damit für möglichst viele Neusserinnen und Neusser der Umstieg auf Busse und Bahnen attraktiver wird“, freut sich unser SPD-Landtagskandidat Arno Jansen. Gemeinsam mit unserer SPD-Ratsfraktion setzt er sich bereits seit längerer Zeit für attraktivere „Park & Ride“-Parkplätze ein. 2019 hat die CDU einen entsprechenden SPD-Antrag leider abgelehnt. Nun nimmt das Thema unter der Kooperation aus uns als SPD Neuss, den Grünen und UWG/Aktiv jetzt Fahrt auf.

Was ist die Grundidee des Pilotprojektes?

Das Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) ist ein Ballungsgebiet, in dem noch immer sehr viele Menschen mit dem eigenen Auto unterwegs sind. Alleine in der Stadt Neuss waren in diesem Jahr knapp 106.000 Autos gemeldet. Und das, obwohl es gerade im Raum Düsseldorf/Neuss viele sogenannte „Park and Ride“-Parkplätze gibt. Diese Anlagen sind ein Vorteil unserer Region. Sie sollen in Zukunft noch stärker dazu beitragen, Neuss von Verkehrslärm und Abgasen weiter zu befreien. 

Die Grundidee von dem Projekt ist dabei einfach. Autofahrerinnen und Autofahrer können ihre Fahrzeuge auf den bestehenden „Park & Ride“-Anlagen kostenlos abstellen. „Von dort aus kann man dann über das Pilotprojekt entspannt mit Bus oder Bahn und deutlich günstigeren Ticketpreisen weiter in die Innenstadt fahren“, erklärt unsere mobilitätspolitische Sprecherin Juliana Conti.

Was hat es mit den günstigeren Ticketpreisen auf sich?

Die „Park & Ride“-Anlagen sollen durch das Pilotprojekt von deutlich mehr Neusserinnen und Neussern genutzt werden. Das will der VRR durch eine tarifliche Sonderlösung mit dem digitalen „nextTicket 2.0 erreichen. Das „nextTicket“ ist ein aktuelles Projekt in der Stadt Neuss. Unser Bürgermeister Reiner Breuer hat das Projekt gemeinsam mit den Stadtwerken Neuss ins Leben gerufen. 

„Der Fahrpreis des elektronischen Tickets wird per Mobilfunk-App auf Grundlage der Luftlinie zwischen der Start- und Zielhaltestelle bestimmt“, erklärt Arno Jansen. Man überwindet durch die neue Regelung also quasi die bestehenden Wabenregelungen. Der Preis einer Fahrt setzt sich aus einem Basispreis in Höhe von 1,40 EUR und 0,26 EUR pro zurückgelegtem Luftlinienkilometer zusammen. Eine Fahrt zwischen Neuss und Düsseldorf ist durch dieses Ticket so knapp 46 Prozent günstiger

Im Rahmen des Pilotprojektes an den „Park & Ride“-Parkplätzen wird der VRR die ohnehin schon reduzierten Ticketpreise jetzt noch mal deutlich reduzieren. „Beim ‚Check-in‘ an einem ‚Park & Ride‘-Platz reduziert sich der Basispreis nochmals um 50 Prozent auf 0,70 EUR“, freut sich Arno Jansen.

Welche „Park & Ride“-Parkplätze sind für das Pilotprojekt vorgesehen?

Erfreulicherweise ist die Stadt Neuss gleich mit drei „Park & Ride“-Parkplätzen an dem Pilotprojekt beteiligt. Neben dem S-Bahn-Haltepunkt in Allerheiligen sind auch die beiden „Park & Ride“-Plätze an den S-Bahn-Haltepunkten „Rheinpark-Center“ und „Am Kaiser“ eingeplant. „Wir freuen uns, dass sich unsere damalige Idee jetzt doch noch Anklang gefunden hat und hoffen auf eine baldige Umsetzung“, so Arno Jansen und Juliana Conti abschließend. 

Diese Beiträge könnten Sie ebenfalls interessieren: 

Scroll to Top