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Kooperation verankert neue Baustandards

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern bringen wir Standards für nachhaltiges Bauen bei städtischen Gebäuden auf den Weg.

Klimaneutral bis 2035, das ist das Ziel des Integrierten Klimaschutzkonzeptes (IKK) der Stadt Neuss. Ein Ratsbeschluss bringt Standards für nachhaltiges Bauen auf den Weg und stellt somit sicher, dass der Gebäudesektor seinen Teil zur Klimaneutralität beiträgt.
Als SPD Neuss sorgen wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern von Grünen und UWG/Aktiv für Neuss für nachhaltige Baustandards, wie sie im IKK aufgeführt sind. Diese gelten künftig bei städtischen Neubauten und Sanierungsvorhaben. Die notwendigen Richtlinien sind von der Verwaltung zu erarbeiten und bis Mitte 2022 dem Rat zur abschließenden Beschlussfassung vorzulegen.

Der Antrag legt Eckpunkte für die neuen Richtlinien fest

Spätestens ab Juli 2022 – so der beschlossene Antrag – sind kommunale Neubauten im Passivhausstandard zu errichten. Dachbegrünungen und Photovoltaik-Anlagen werden die Regel. Das Bauen mit Holz und Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Flachs sollen vorrangig zum Einsatz kommen. Die so errichteten und sanierten Gebäude benötigen dann auch weniger Heizenergie. Dadurch tragen sie zu einem besseren Stadtklima bei und erzeugen den genutzten Strom selbst.
„Nachhaltiges Bauen entlastet den städtischen Haushalt durch deutlich reduzierte Energiekosten, diese liegen zurzeit bei rund 8 Millionen Euro pro Jahr für alle städtischen Gebäude“, erläutert Annette Kehl als umweltpolitische Sprecherin der Grünen.

Umfassende CO2-Bilanz eines Gebäudes

Die CO2-Bilanz eines öffentlichen Gebäudes umfasst künftig, neben dem täglichen Energieverbrauch für Heizung und Licht, auch die Herstellung der Baustoffe sowie den Rückbau des Gebäudes. Es wird die CO2-Bilanz eines Gebäudes im Lebenszyklus bewertet. Diese Art der Bilanzierung kann notwendig für die Bewilligung von Förderprogrammen sein.
Die neuen Richtlinien sollen so gestaltet sein, dass sie den Anforderungen genügen. „Durch die Inanspruchnahme von Bundes- und Landesfördermitteln können die Kosten für die Stadt zusätzlich verringert werden“, sagt Marc Vanderfuhr als unser umweltpolitischer Sprecher.

Vorbildfunktion

Andere Städte wie Köln und Aachen, gehen diesen Weg erfolgreich. Dort gelten bereits Richtlinien für nachhaltiges und klimagerechtes Bauen bei kommunalen Gebäuden. „Der Stadtkonzern soll natürlich mit gutem Beispiel vorangehen, damit die Klimaneutralität bis 2035 umgesetzt wird“, sagt Tobias Urbach als umweltpolitischer Sprecher von UWG/Aktiv.
Wenn die Stadt diese Standards – ab Mitte kommenden Jahres – in Neuss umsetzt, agiert sie als Vorbild für private Bau- und Sanierungsvorhaben.

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