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Unser Dialog in Gnadental

Am 18. März hat in Gnadental unsere erste Präsenz-Dialogveranstaltung seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie stattgefunden. Die Anwohnerinnen und Anwohner beklagen die ungerechten Straßenbaubeiträge und fordern die Abschaffung.

Unsere jüngsten Dialogveranstaltungen mussten coronabedingt alle in digitaler Form stattfinden. Umso mehr haben wir uns als SPD Neuss gefreut, nun endlich wieder vor Ort mit den Menschen in Gnadental ins Gespräch zu kommen. “Wir haben gemeinsam und auf Augenhöhe mit über 40 Bürgerinnen und Bürgern an Verbesserungen für unseren Stadtteil gearbeitet”, erklärt unsere Stadtverordnete Gisela Hohlmann. Neben ihr haben auch unser Bürgermeister Reiner Breuer und unser Landtagskandidat Arno Jansen an unserem “Küchentisch” Platz genommen. Das wohl größte Thema bei unserem Dialog im evangelischen Gemeindezentrum Gnadental waren die belastenden Straßenbaubeiträge.

Auch Gnadental steht für die Abschaffung der Straßenbaubeiträge

„Wie kann es sein, dass nur noch wir in NRW Straßenbaubeiträge zahlen müssen?“, fragte eine Bürgerin. Unser Landtagskandidat Arno Jansen teilt dieses Unverständnis. Er stellte klar: „Die Straßenbaubeiträge sind ungerecht, unsozial, verursachen einen übermäßigen bürokratischen Aufwand und gehören deshalb ein für alle Mal abgeschafft!“ Die CDU in NRW hat nun ein kompliziertes Förderprogramm vorgeschlagen, mit dem die Anlieger angeblich entlastet werden sollen. Was aber passiert, wenn das Förderprogramm ausläuft, ist unklar. Eine Entscheidung über die tatsächliche Abschaffung der Straßenbaubeiträge will die CDU außerdem erst nach der Wahl treffen „Eine Mogelpackung, die mit uns als SPD nicht zu machen ist“, stellt Arno Jansen klar. Der Gesetzentwurf der SPD-Fraktion zur kompromisslosen Abschaffung der Straßenbaubeiträge läge im Landtag auf dem Tisch.

Die Zukunft von Gnadentaler Sekundarschule und Fliedner-Haus

Ein weiteres Thema, dass die Menschen in Gnadental beschäftigt, ist die Zukunft des Gebäudes der auslaufenden Sekundarschule. Derzeit beschäftige sich die Schulentwicklungsplanung mit der Fragestellung, erklärte Bürgermeister Reiner Breuer. „Was für eine Schule es wird, hängt aber am Ende vom Elternwillen ab“, betonte die Gnadentaler Stadtverordnete Gisela Hohlmann. Einige Anwohnerinnen und Anwohner äußerten den Wunsch nach einer Gesamtschule am Standort.
Neben der ehemaligen Sekundarschule stehen aber auch beim Fliedner-Haus Veränderungen an. Pfarrer Sebastian Appelfeller, den wir ebenfalls bei unserem Dialog begrüßen durften, berichtete, dass bald die Entscheidung über Renovierung oder Neubau des Fliedner-Hauses fallen wird.

Initiative für die Sauberkeit der Grünflächen

Auch zu den Grünflächen machten sich die Menschen im Stadtteil Gedanken. So gab es einen konstruktiven Vorschlag, um die Grünflächen noch besser sauber zu halten. Die Idee: Den Bürgerinnen und Bürgern entsprechendes Werkzeug zur Verfügung stellen, damit sie selbst aktiv werden können. „Ähnlich agiert die Initiative ‚Neuss räumt auf‘“, erklärt Arno Jansen. Das Werkzeug bekommen die freiwillig Engagierten von den Stadtwerken gestellt. „Das ist eine super Ergänzung für die Sauberkeitsoffensive, die wir als SPD mit unseren Kooperationspartnern im Neusser Stadtrat durchsetzen“, so Arno Jansen abschließend.

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