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Anwohner wünschen sich bessere Busverbindung für Grefrath

Mit über 50 Anwohnern haben wir bei unserer Dialog-Veranstaltung in Grefrath über Verbesserungen diskutiert. Thema waren der Zustand der Sportanlage, bessere Busverbindungen und die zwei geplanten Bauprojekte im Ort.

Das Vereinsheim des SV Germania Grefrath war am 12. April bis auf den letzten Platz gefüllt. Über 50 Bürgerinnen und Bürger aus Grefrath waren gekommen, um gemeinsam mit uns an Verbesserungen für ihren Stadtteil zu arbeiten. Und Themen gab es genügend: Den Zustand der Sportanlage, bessere Busverbindungen und die zwei geplanten Bauprojekte im Ort. „Wir haben uns gefreut, mit so vielen Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam und auf Augenhöhe an Verbesserungen zu arbeiten“, erklärt unser Vorsitzender Sascha Karbowiak. Er hat gemeinsam mit Udo Fischer und Julia Langer, die zunächst einmal als SPD-Wahlkreisbetreuer fungieren, die Fragen der interessierten Anwohnerinnen und Anwohner.

Wunsch nach besseren Busverbindungen

Ein großes Thema bei der Dialogveranstaltung war der Wunsch der Grefratherinnen und Grefrather nach besseren Busverbindungen. „Die Bürgerinnen und Bürger von Dirkes sind überhaupt nicht an das Busnetz angebunden“, kritisierte beispielsweise ein Anwohner. Ein weiterer großer Wunsch war die Verlängerung der Buslinie 843 zu den Einkaufsmöglichkeiten in Büttgen. Hier informierte die SPD über den aktuellen Sachstand zu ihren eingebrachten Anträgen. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Rückgänge bei den Fahrgastzahlen hätten Ausweitungen an den Busverbindungen kaum möglich gemacht. „Die Stadtwerke arbeiten aber aktuell an einem ‚On-Demand-Konzept‘. So wollen wir die ländlichen Stadtteile mit Kleinbussen besser an das Busnetz anbinden“, erklärt Udo Fischer. Sollte ein solches Pilotprojekt für Lanzerath, Dirkes und Grefrath nicht im zweiten Halbjahr umgesetzt werden können, soll auch die Verlängerung der Linie 843 nach Büttgen erneut diskutiert werden.

Rückenwind für zwei Baugebiete im Ort

Bei der Veranstaltung informierte die SPD Neuss auch über zwei geplante Bauprojekte an der Lanzerather Straße und der Lüttenglehner Straße, bei denen aktuell jeweils über 50 Wohneinheiten geplant sind. Den aktuellen Entwurf für das Projekt an der Lüttenglehner Straße stellte der Investor Michael Rindert im Vereinsheim vor und beantwortete fleißig alle Nachfragen der Grefratherinnen und Grefrather. „Wir freuen uns dass hier viele bezahlbare Wohnungen, Angebote für betreutes Wohnen im Alter und Platz für Einkaufsmöglichkeiten vorgesehen ist“, erklärt Julia Langer. Denn die nicht ausreichenden Einkaufsmöglichkeiten im Stadtteil sind seit vielen Jahren ein großes Problem.

Rückenwind für SPD-Landtagskandidat Arno Jansen

Über viel Zuspruch durfte sich auch der SPD-Landtagskandidat Arno Jansen freuen. Er informierte in einem kurzen Bericht über seine Ziele für die Stadt Neuss im Landtag. Eines seiner wichtigsten Ziele: Günstigere Ticketpreise für Busse und Bahnen und die Abschaffung der Preisstufe B nach Düsseldorf. „Man kann es in der heutigen Zeit niemandem mehr erklären, dass man für eine einfache Fahrt nach Düsseldorf über 6 Euro zahlen muss“, kritisiert Arno Jansen. Bürgermeister Reiner Breuer hatte daher den VRR bereits schriftlich aufgefordert, endlich die Abschaffung der Wabe 521 zu prüfen. „Auch das Land muss aber mehr Geld für günstigere Ticketpreise und ein besseres Bus- und Bahnangebot bereitstellen“, so Arno Jansen abschließend.

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