Heinrich Thiel als Landtagskandidat nominiert

Im Frühjahr entscheiden unsere Mitglieder, wer unser Landtagskandidat wird. Unser erweiterter Vorstand hat jetzt einstimmig Heinrich Thiel dafür nominiert.

Der erweiterte Stadtverbandsvorstand der SPD Neuss hat einstimmig beschlossen, den Mitgliedern den Parteivorsitzenden Heinrich Thiel als Kandidaten für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2027 vorzuschlagen. Mit dieser Entscheidung setzt die Neusser SPD ein klares Zeichen für Erneuerung, Verlässlichkeit und eine kämpferische Sozialdemokratie. „Heinrich ist jung, bodenständig und ein echter Kämpfer“, freut sich die Vorsitzende der SPD Neuss, Rosemarie Franken-Weyers. „Er steht für eine Politik, die zuhört, anpackt und Ergebnisse liefert.“

Echte Aufsteiger-Biographie

Heinrich Thiel ist 37 Jahre alt, verheiratet und wurde in Simbabwe im südlichen Afrika geboren. Seine eigene Lebensgeschichte ist geprägt von Aufbruch, Leistungsbereitschaft und dem festen Glauben daran, dass Herkunft niemals über Zukunft entscheiden darf. Heute lebt er in der Neusser Nordstadt dort, wo er nah bei den Menschen ist und ihre Sorgen und Hoffnungen aus erster Hand kennt. Seit drei Jahren führt Thiel die SPD Neuss gemeinsam mit Rosemarie Franken-Weyers als Parteivorsitzender. Der studierte Wirtschafts- und Politikwissenschaftler arbeitet derzeit bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Grevenbroich.

„Kümmerer“ in der Nordstadt

Dass Heinrich Thiel gestalten kann, hat er mehrfach bewiesen. Dreimal in Folge hat er den Wahlkreis Neusser Furth als Direktkandidat gewonnen (2014, 2020 und 2025) und sitzt daher für die SPD im Stadtrat. Ein Erfolg, der nicht selbstverständlich ist und der zeigt, dass Vertrauen wächst, wenn man vor Ort als „Kümmerer“ aktiv ist und Ergebnisse liefert. Thiel macht deutlich, dass die Neusser SPD vorgemacht hat, wie man sich nach Jahrzehnten der Opposition Schritt für Schritt nach vorne kämpft. Heute ist die SPD eine gestaltende Kraft in Neuss – und das ist für die Bürgerinnen und Bürger spürbar.

Bezahlbarer Wohnraum ein zentrales Thema

Ein zentrales Thema für Heinrich Thiel ist die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen. „Wir brauchen dringend mehr bezahlbaren Wohnraum“, betont er. Als Aufsichtsratsvorsitzender des Bauvereins, des größten Neusser Wohnungsbauunternehmens, hat Thiel gemeinsam mit Bürgermeister Reiner Breuer bereits eine entscheidende Umkehr erreicht: Trotz steigender Zinsen und Baukosten wurden in den vergangenen fünf Jahren 550 neue bezahlbare Wohnungen gebaut. Gleichzeitig stehen jedoch aktuell rund 3.000 Interessenten auf der Warteliste.

„Aus der Wohnraumförderung des Landes NRW hat der Rhein-Kreis Neuss zu wenig Mittel für den Bau von bezahlbarem Wohnraum erhalten“, kritisiert Thiel deutlich. Hier müsse sich grundlegend etwas ändern. Bezahlbarer Wohnraum sei entscheidend für Familienplanung, soziale Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unter seiner Führung habe der Bauverein bereits begonnen, ohne Gewinnerzielung zu bauen – ein starkes sozialdemokratisches Signal. Doch auch das reiche noch nicht aus. Für Thiel ist klar: Das Land Nordrhein-Westfalen muss Verantwortung übernehmen.

Klarer Schwerpunkt auf bestmögliche Bildung

Neben der Wohnungsbaupolitik setzt Heinrich Thiel einen klaren Schwerpunkt auf Bildung. „Ein Aufstieg durch Bildung muss gelebte Realität sein“, sagt der ehemalige Gesamtschüler. Seit der Kommunalwahl 2025 ist Heinrich Thiel daher auch Vorsitzender des Schulausschusses. Eine zeitgemäße Bildungspolitik sei der Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg und ein selbstbestimmtes Leben. Thiel fordert eine deutliche Reduktion der ausgefallenen Unterrichtsstunden sowie einen besseren Zugang ansässiger Betriebe zu den Schulen.

Schulen bräuchten mehr Berufsbegleiter, die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Fähigkeiten mit Betrieben zusammenbringen, diese müssten nicht zwingend Lehrer sein. „Wir können es uns nicht erlauben, Potenziale rechts liegen zu lassen“, mahnt Thiel.

Die SPD Neuss stehe für eine Politik, die konkrete Verbesserungen vor Ort bewirke. „Wir haben in Neuss gezeigt, dass sozialdemokratische Politik wirkt – und diese Erfahrungen wollen wir auch in die Landespolitik einbringen“, so Heinrich Thiel abschließend.

Diese Beiträge könnten Sie ebenfalls interessieren: 

Nach oben scrollen