Mit der Ludwig-Wolker-Anlage und der Bezirkssportanlage in Grefrath erhalten in den kommenden Jahren die letzten noch fehlenden Sportanlagen in Neuss einen Kunstrasen – und für das Jahnstadion soll die Stadt Neuss gemeinsam mit den Vereinen die Schaffung eines zweiten Kunstrasenplatzes prüfen. Darauf haben wir uns gemeinsam mit der CDU verständigt und einen entsprechenden Antrag erarbeitet, der in der kommenden Sitzung des Sportausschusses beraten wird. „Damit schaffen wir jetzt ein für alle Mal Klarheit und stellen sicher, dass jede städtische Bezirkssportanlage zukünftig über einen Kunstrasenplatz verfügen wird“, erklärt unser Fraktionsvorsitzender Sascha Karbowiak gemeinsam mit Sven Schümann, Fraktionsvorsitzendem der CDU.
Wolker-Anlage und Grefrath erhalten Kunstrasen
Auf unseren gemeinsamen Antrag hin wurde bei den Haushaltsberatungen beschlossen, dass jedes Jahr 1,5 Millionen Euro für die Modernisierung der Bezirkssportanlagen, insbesondere für den Bau von Kunstrasenplätzen zur Verfügung stehen. „Im ersten Schritt erhalten daher die Ludwig-Wolker-Anlage und im Anschluss die Bezirkssportanlage in Grefrath neue Kunstrasenplätze – damit schaffen wir auch auf diesen beiden Sportanlagen bestmögliche sportliche Rahmenbedingungen“, erklärt Dietmar Dahmen (SPD) als stellvertretender Vorsitzender gemeinsam mit Dr. Jörg Geerlings (CDU) als Sportausschussvorsitzender.
Die Planung für die Wolkeranlage und Grefrath soll 2027 starten. Baubeginn für die Wolkeranlage könnte dann 2028 sein. In Grefrath wäre der Baubeginn demnach ab 2029. Aktuell arbeitet die Stadt noch daran, bestehende Beschlüsse abzuarbeiten. Etwa für den Bau und die Finanzierung eines Kunstrasenplatzes in Weckhoven. Vor kurzer Zeit hat bereits der Bau eines Kunstrasenplatzes in Grimlinghausen begonnen.
Prüfung eines zweiten Kunstrasenplatzes im Jahnstadion
Darüber hinaus möchten wir gemeinsam mit der CDU die Stadt Neuss beauftragen, die Schaffung eines zweiten Kunstrasenplatzes im Jahnstadion zu prüfen. Denn der in die Jahre gekommene Ascheplatz muss in den kommenden Jahren ohnehin saniert werden – und ein Investor ist bereit, sich an der Finanzierung eines zweiten Kunstrasenplatzes zu beteiligen. „Deswegen möchten wir jetzt die Stadt Neuss beauftragen, gemeinsam mit dem Investor und den im Jahnstadion beheimateten Fußballvereinen an einem möglichen Finanzierungskonzept zu arbeiten“, erklären Sascha Karbowiak und Dirk Bongards als sportpolitischer Sprecher der SPD und der CDU in Neuss. Denn das Jahnstadion ist die einzige und größte öffentliche Bezirkssportanlage, die von drei Fußballvereinen und vielen Schulen genutzt wird.
Prüfung neuer und preiswerter Finanzierungsmodelle
Mit unserem gemeinsamen Antrag möchten wir als SPD und CDU auch detailliert von der Stadtverwaltung prüfen lassen, ob der Bau von Kunstrasenplätzen zukünftig preiswerter erfolgen könnte. Die ISR hat beispielsweise ihren Kunstrasenplatz auf der Bezirkssportanlage am Stadtwald zuletzt deutlich preiswerter als die Plätze bauen können, die von der Stadt Neuss errichtet wurden. Außerdem soll geprüft werden, ob Vereine als Bauherr auftreten könnten und hierdurch beispielsweise bei den Ausschreibungen mehr Möglichkeiten genutzt werden könnten. „Je preiswerter wir Kunstrasenplätze bauen können, desto mehr Geld steht letztendlich für andere Maßnahmen zur Verfügung“, so Dietmar Dahmen und Dirk Bongards. Denn im Sportentwicklungsplan der Stadt Neuss, der bis Ende des Jahres fertiggestellt werden soll, werden auch viele weitere Maßnahmen für die städtischen Sportanlagen, andere Sportarten oder den Freizeitsport enthalten sein, die anschließend ebenfalls finanziert werden müssen.




