GWG-Bauprojekt verzögert sich wegen fehlender Landesmittel

Fehlende Landesmittel der CDU-Landesregierung verzögern den Bau von über 50 bezahlbaren GWG-Wohnungen an der Neusser Stadthalle. Unser SPD-Vorsitzender Heinrich Thiel fordert mehr Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau in NRW, damit wichtige Bauprojekte in Neuss nicht weiter blockiert werden.

Nicht ausreichende Landesmittel für die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen sorgen aktuell dafür, dass das seit längerer Zeit geplante Wohnquartier der GWG an der Stadthalle erst im nächsten Jahr gebaut werden kann. „Das beweist einmal mehr, dass die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen scheinbar keine hohe Priorität bei der CDU-geführten Landesregierung hat“, kritisiert unser SPD-Vorsitzender und Landtagskandidat Heinrich Thiel.

Fördermittel des Landes sind mehrfach überzeichnet

Die GWG plant am Umfeld der Stadthalle den Bau von mehr als 50 öffentlich geförderten und somit bezahlbaren Wohnungen. „Ein wichtiges Projekt, weil jeder zweite Neusser einen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein und somit eine bezahlbare Wohnung hätte“, sagt Heinrich Thiel. Doch das Projekt kommt trotz dem Abschluss aller notwendigen Vorarbeiten durch die GWG nicht richtig voran: Denn das Unternehmen wartet auf die Bewilligung der für den öffentlich-geförderten Wohnungsbau notwendigen Fördermittel der CDU-geführten Landesregierung, die für den Start der Arbeiten nötig ist.

Schwerpunktthema von Heinrich Thiel im Landtag

„Leider stellt die CDU-Landesregierung seit Jahren zu wenig Geld für bezahlbare Wohnungen bereit, es gibt schon seit Jahren zu wenig Fördermittel für die Vielzahl der eingereichten Projekte“, kritisiert Heinrich Thiel. Das führt dann in der Praxis dazu, dass Wohnungsbau-Unternehmen wie die GWG erst deutlich später mit den Bauarbeiten beginnen können – obwohl sie deutlich früher startklar wären. „Ich werde mich im Landtag besonders stark dafür einsetzen, dass mehr Geld für bezahlbare Wohnungen bereitgestellt wird, die sich normale Menschen auch leisten können“, so Heinrich Thiel, der sich in der Stadt Neuss auch als Aufsichtsratsvorsitzender des Bauvereins für den Bau von bezahlbaren Wohnungen einsetzt.

Quote für bezahlbare Wohnungen in Neuss

In Neuss selbst haben wir als SPD Neuss unsere Hausaufgaben für die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen gemacht. „Wir haben in der vergangenen Ratsperiode im Stadtrat zusammen mit den Grünen und der UWG die Quote für den Bau von bezahlbarem Wohnraum deutlich verschärft“, erklärt Heinrich Thiel. Bei allen Bauprojekten müssen mindestens 35 Prozent aller Wohnungen als bezahlbare Wohnungen gebaut werden, bei größeren Vorhaben sogar jede zweite. Trotz dieser Maßnahmen stoßen die Wohnungsbau-Unternehmen an ihre Grenzen, wenn die Landesregierung nicht genug Fördermittel bereitstellt. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass unsere Wohnungsbau-Politik auch auf Landesebene umgesetzt wird und dafür kämpfen, dass Nordrhein-Westfalen wieder deutlich mehr in den sozialen Wohnungsbau investiert“, so Heinrich Thiel abschließend.

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