Beim letzten „Tag der offenen Tür“ haben wir festgestellt, dass die Räumlichkeiten im Feuerwehrgerätehaus in Holzheim nicht mehr den heutigen Anforderungen an moderne Arbeitsbedingungen entsprechen. Vor allem die Nutzung der Duschräume, getrennte Umkleidekabinen für Männer und Frauen sowie die fachgerechte Trennung der kontaminierten Arbeitskleidung nach Einsätzen konnte nicht mehr ausreichend gewährleistet werden. „Gerade der Löschzug Holzheim als einer der mitgliederstärksten freiwilligen Löschzüge im Neusser Stadtgebiet hat bessere Rahmenbedingungen für seine wichtige Arbeit verdient“, betont unser SPD-Fraktionsvorsitzender und stellvertretender Bürgermeister Sascha Karbowiak. „Immerhin leisten die Einsatzkräfte einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherstellung des Brandschutzes und der Gefahrenabwehr in der Stadt Neuss.“
Maßnahmen zur Verbesserung der Umkleide- und Sanitärsituation
In enger Zusammenarbeit haben das Rathaus und das städtische Gebäudemanagement (GMNS) nun zügig Maßnahmen zur Aufrüstung der Räumlichkeiten im Feuerwehrgerätehaus in Holzheim abgestimmt. Konkret saniert die Stadt den Sanitärbereich im Keller und baut dort zwei Duschkabinen. Zudem entstehen baulich abgetrennte Umkleidebereiche in der Fahrzeughalle, um Gesundheitsrisiken wie der Schadstoffbelastung durch kontaminierte Arbeitskleidung wirksam vorzubeugen. Für die weiblichen Einsatzkräfte wird zudem ein eigener Umkleidecontainer aufgestellt, der direkt mit dem Hauptgebäude verbunden ist. Die Baumaßnahmen sollen nach Angaben des GMNS bis Ende 2026 fertiggestellt sein. „Es ist ein wichtiges Signal an die Einsatzkräfte vor Ort, dass wir hier rasch zu konkreten Verbesserungen kommen”, erklärt mit Udo Fischer unser SPD-Wahlkreisbetreuer für Holzheim. Deswegen haben wir uns im Hauptausschuss für die schnelle Umsetzung auch bei unserem Beigeordneten Holger Lachmann bedankt, der auch für die Feuerwehr in der Stadt Neuss verantwortlich ist. “Die ehrenamtlichen Mitglieder setzen sich tagtäglich für unsere Sicherheit ein, da müssen die gesundheitlichen Rahmenbedingungen an der obersten Stelle stehen“, so Udo Fischer.
Moderne Feuerwehr für die Zukunft
Die kurzfristigen Baumaßnahmen in Holzheim sind jedoch erst der Anfang. Auch andere Standorte der Freiwilligen Feuerwehr, wie in der Nordstadt oder in Rosellen, stehen bezüglich ihrer Gerätehäuser vor ganz ähnlichen Herausforderungen. Als SPD Neuss nehmen wir uns dieser Dringlichkeit an und setzen uns dafür ein, Modernisierungen nicht nur punktuell durchzuführen, sondern ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept zu entwickeln. Das hat die Stadt Neuss in der vergangenen Sitzung des Haupt- und Sicherheitsausschusses auch nochmals zugesagt. „Der Fall in Holzheim zeigt, dass wir die Infrastruktur unserer Feuerwehr vorausschauend anpacken müssen“, so Sascha Karbowiak. „Ein gesamtstädtisches Konzept stellt sicher, dass alle Löschzüge in Neuss bedarfsgerecht modernisiert werden und unsere Freiwillige Feuerwehr auch in Zukunft bestmöglich aufgestellt ist.“




