Ein intensiver und durchweg konstruktiver Abend liegt hinter uns. Diese Woche fand in Reuschenberg eine weitere Ausgabe unserer Gesprächsreihe „SPD Neuss im Dialog” statt. Gemeinsam mit 15 Anwohner*innen haben wir in einer sehr persönlichen Atmosphäre in der Gaststätte „Em Rüscheberg“ über die aktuellen Herausforderungen in Neuss. An der Veranstaltung haben auch unserer stellvertretender Bürgermeister Sascha Karbowiak, unser Landtagskandidat Heinrich Thiel und unsere beiden Stadtverordneten Dietmar Dahmen und Nadine Baude teilgenommen.



Viel erreicht in Reuschenberg und Weckhoven
Zu Beginn leitete Sascha Karbowiak den Abend mit einem Zwischenbericht aus dem Stadtrat und den beiden Stadtteilen ein: Anders als in vielen anderen Städten wurden viele dringend benötigte bezahlbare Wohnungen gebaut und alle Schüler*innen erhalten in der Stadt Neuss einen Platz an ihrer Wunschschulform. Außerdem hat die Sportanlage in Reuschenberg einen Kunstrasenplatz erhalten und der neue Kunstrasen in Weckhoven steht auch schon für das nächste Jahr in den Startlöchern. Darüber hinaus erhielt die Freizeitanlage im Südpark bereits eine Neugestaltung und die neu errichtete Feuerwache Süd sorgt für mehr Sicherheit.
Diskussionen über Haushaltslage
Ein großes Gesprächsthema waren die anstehenden Haushaltsberatungen in der Stadt Neuss. Wie in allen anderen Städten ist die Haushaltslage auch in der Stadt Neuss hier äußerst angespannt. Um die Handlungsfähigkeit der Stadt langfristig zu sichern, hat die Stadtverwaltung über 100 Vorschläge zur politischen Beratung vorgelegt. Darunter sind auch, zu unserem Bedauern, Vorschläge wie die Aufgabe der Eissporthalle. Umso erfreulicher war es, dass die Anwesenden während der Veranstaltung viel Verständnis für die anstehenden Beratungen zeigten. „Die Haushaltslage in Neuss ist wie in allen anderen Städten ernst und wir haben bei der Veranstaltung zugesagt, insbesondere die Belange berufstätiger Familien zu berücksichtigen”, erklärt Sascha Karbowiak. Es hat uns in unserem Kurs bestärkt zu sehen, dass die Neusser*innen verständnisvoll reagieren, wenn man die Hintergründe offen und transparent erklärt.
Räume für Vereine und die Situation in der Kyburg in Weckhoven
Neben den übergeordneten Themen kamen auch sehr konkrete Anliegen aus Reuschenberg und Weckhoven zu Sprache. Viele örtliche Vereine stehen beispielsweise vor der Herausforderung, geeignete Räume für ihre Veranstaltungen zu finden. Eine bereits bestehende Lösung in Neuss ist die Nutzung von Schul- und Kita-Räumen für einen vergleichsweise kleinen Betrag. Einige Bürger*innen aus Weckhoven wünschten sich ansonsten eine bessere Pflege des Bereichs rund um die Kyburg, der stark zugewachsen ist. Unser Stadtverordneter Dietmar Dahmen konnte bestätigen, dass „der Zustand der Kyburg vielen Weckhovenern ein echtes Herzensanliegen ist”. Deswegen steht er bereits in Kontakt mit der Stadtverwaltung und wird sich nochmals dafür einsetzen, dass hier Verbesserungen geprüft werden.
Dauerbrenner Parken und E-Roller
Im Anschluss gab es im kleineren Kreis Raum für weitere Nachfragen und Alltagsbeobachtungen. Ein Dauerthema bleibt der hohe Parkdruck in bestimmten Straßenzügen. Auch die Probleme durch das Abstellen von E-Scootern an ungünstigen Stellen wurde sehr rege diskutiert. „Hier konnten wir mitteilen, dass rund um das Landesgartenschaugelände erste feste Abstellzonen für E-Scooter erprobt werden und anschließend in die Stadtteile ausgeweitet werden sollen”, sagt Dietmar Dahmen. Die Stadt Düsseldorf hat solche Zonen schon seit längerer Zeit im Einsatz und die Probleme mit falsche abgestellten E-Scootern dadurch deutlich reduzieren können.




