Knapp zwei Milliarden Euro Umsatz im Rheinmetall-Werk und über 700 gut bezahlte neue Arbeitsplätze. Diese Pläne hat der Rheinmetall-Konzern vor einiger Zeit für sein Werk im Neusser Hafen vorgestellt. „Das ist eine tolle Nachricht für den Neusser Wirtschaftsstandort – insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten“, erklärt unser SPD-Fraktionsvorsitzender und stellvertretender Bürgermeister Sascha Karbowiak. Das zeigt einmal mehr, dass die Stadt Neuss weiterhin attraktiv für Unternehmen ist und ein starker und robuster Wirtschaftsstandort.
Werk ohne Munition und andere Explosivstoffe
Rheinmetall hat mitgeteilt, den Werksstandort im Neusser Hafen zum Rüstungswerk auszubauen. Zukünftig sollen hier Satelliten, Drohnen-Teile und gepanzerte Lkw-Kabinen angefertigt werden. „Übrigens ohne Munition oder andere Explosivstoffe, da deren Herstellung in dicht besiedelten Gebieten nicht zulässig ist“, erklärt unsere wirtschaftspolitische Sprecherin Brigitte Heine-Goldammer. Das war auch eine häufige Anfrage, die in den vergangenen Monaten von Neusserinnen und Neussernnan uns herangetragen wurde.
Umgewandeltes Werk bis Jahresende fertig
Bis zum Ende des Jahres soll das bisherige Rheinmetall-Werk für die neue Ausrichtung fertiggestellt sein. In den kommenden Jahren will das Unternehmen die Anzahl der gut bezahlten Arbeitsplätze dann stark steigern. Von aktuell knapp 300 Arbeitsplätze soll es auf über 1.000 Arbeitsplätze anwachsen. Das könnte sich sich in den kommenden Jahren auch positiv auf die Gewerbesteuer auswirken, die Rheinmetall an die Stadt Neuss zahlt. „Wenn Rheinmetall wirklich perspektivisch bis zu 60 Millionen Euro mehr an die Stadt Neuss zahlen muss, würde uns das bei der Konsolidierung des Haushaltes natürlich sehr helfen“, so Brigitte Heine-Goldammer abschließend.




