Neuss. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen macht Rheinmetall Pläne öffentlich, in Neuss zu investieren. Neben der Ausrichtung als modernes Rüstungswerk, in dem übrigens keine Munition oder andere Explosivstoffe hergestellt werden, soll zusätzlich ein Defence Center entstehen. Neuss würde damit auch ein wichtiger Forschungs- und Technologiestandort. Mit einer geplanten Investition von 250 Millionen Euro schafft der Konzern nochmal bis zu 500 neue gut bezahlte Arbeitsplätze in Neuss. „Das zeigt erneut: Neuss ist ein starker Standort mit guten Arbeitsplätzen in Industrie und Forschung“, erklärt unser Parteivorsitzender und Landtagskandidat Heinrich Thiel.
Millioneninvestition in Zukunftstechnologien und Forschung
Das neue Technologiezentrum („Defence Center“) soll sich vor allem zukunftweisenden Feldern widmen. Geplant sind die Investitionen hauptsächlich für die Erforschung von Künstlicher Intelligenz (KI), Digitalisierung und Satellitentechnik. Zu den ohnehin geplanten 700 Arbeitsplätzen im umgebauten Industriewerk sollen weitere 500 Arbeitsplätze für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entstehen, um die Forschung direkt vor Ort voranzutreiben. „Neben den attraktiven Arbeitsplätzen und den steigenden Gewerbeeinnahmen für die Stadt Neuss bietet der Ausbau auch für mittelständische Unternehmen wie Zulieferer aus dem Umland neue und lukrative Kooperationschancen“, sagt Heinrich Thiel.
Positive Auswirkungen für Neuss und die gesamte Region
Bereits im Juli hatte Rheinmetall seine Pläne öffentlich gemacht, das Werk im Neusser Hafen neu auszurichten. Von aktuell knapp 300 Arbeitsplätze soll es alleine dadurch auf über 1.000 Arbeitsplätze anwachsen. Ziel ist ein Umsatz von zwei Milliarden Euro im Jahr, wodurch die Stadt Neuss auch deutlich höhere Gewerbesteuer-Einnahmen erwartet. Der Umstieg geht sehr schnell. Nach Angaben des Konzernchefs werden schon jetzt jede Woche ein neuer Satellit gefertigt. Auch Drohnen und gepanzerten Lkw-Kabinen baut das Werk im Hafen künftig.




