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„Treff 3“ kann Stadtteilarbeit fortsetzen

Die bereits ausgesprochene Kündigung des "Treff 3" konnte abgewendet werden. Die Anwohner des Rheinparkcenter haben auch weiterhin eine Anlaufstelle.

Im Rheinparkcenter wird es auch weiterhin Jugend- und Sozialarbeit geben. Der „Treff 3“ an der Görlitzer Straße behält seine Adresse und bekommt sogar neue, bessere Räumlichkeiten. Das hat das Rathaus jetzt mitgeteilt. Demnach konnte die im Juni ausgesprochene Kündigung abgewendet werden. Für den Erhalt des „Treff 3“ hatte sich vor allem der SPD-Stadtverordnete Michael Ziege eingesetzt. „Das ist ein großer Erfolg, den Rat, Verwaltung und die Diakonie als Träger erzielt haben“, sagt Ziege. „Dank der einstimmigen Beschlüsse im Jugendhilfeausschuss und im Stadtrat konnte die Verwaltung entsprechend stark in die Verhandlungen mit dem neuen Eigentümer der Immobilie an der Görlitzer Straße 3 eintreten.“

Was der Investor aus Malta plant

Vorangegangen war der Kauf des Gebäudes durch einen Investor mit Sitz auf Malta. Der soll in dem Gebäude laut Presse 200 Kleinstwohnungen mit einer Größe von 20 bis 50 Quadratmetern planen. Aufgrund unterschiedlicher Mietvorstellungen wurde der Diakonie als Betreiber des „Treff 3“ gekündigt. Somit hätte das Rheinparkcenter einen wichtigen Treffpunkt und den Ankerpunkt der Jugend- und Sozialarbeit im Stadtteil verloren. Daraufhin hatte sich die SPD-Fraktion mit einer Anfrage im Jugendhilfeausschuss und einem Antrag im Rat klar für einen Erhalt des „Treff 3“ engagiert.

Engagement der SPD gegen die Schließung

Die Stadtverwaltung hatte daraufhin Gespräche mit dem Investor und der Diakonie geführt. Mit Erfolg: Der „Treff 3″ erhält nun neugestaltete, moderne Räume im Erdgeschoss. Somit wird der Standort attraktiver für Sozial- und Jugendarbeit. Die im Gegenzug höhere Miete ermöglicht die Stadt mit einer Erhöhung der Fördermittel an die Diakonie. Mit großer Freude hat Michael Ziege, der SPD-Stadtverordnete für das Rheinpark-Center, die Mitteilung der Verwaltung zur Kenntnis genommen. „In den neuen Räumen kann der Treff 3 seine Angebote besser ausüben und damit gezielter die Anwohner ansprechen“, sagt Ziege. Nun gebe es Gewissheit, vor Ort bleiben zu können. „Daher kann auch die Zusammenarbeit mit den Einrichtungen und Unternehmen in der Umgebung weiter gepflegt werden. Die Sicherung der Jugend- und Gemeinwesenarbeit im Rheinpark-Center strahlt aber auch das Signal aus, dass die Anwohner rund um das Rheinpark-Center von der Stadtverwaltung nicht im Stich gelassen werden.“ Seine Anfrage im Jugendhilfeausschuss und den von der SPD-Fraktion in der letzten Ratssitzung eingebrachten Antrag sieht er als maßgeblichen Beitrag zum Erhalt des „Treff 3“.

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