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Streckenverlauf für Radschnellweg steht fest

Der Radschnellweg von Neuss über Düsseldorf bis nach Monheim nimmt Form an. Die Stadt Neuss kann jetzt einen Antrag für das Förderprogramm "Stadt und Land" stellen.

Der geplante Radschnellweg von Neuss über Düsseldorf nach Monheim nimmt langsam Formen an. Im Stadtrat wurde kürzlich der Streckenverlauf für Neuss beschlossen. Der Radschnellweg soll am Neusser Markt starten. Von dort geht es über Hammer Landstraße, Langemarckstraße und Stresemannallee zur Kardinal-Frings-Brücke. „Radschnellwege sind zentrale Elemente eines Netzes, das den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad für Pendlerinnnen und Pendler erleichtern“, sagt unser Vorsitzender Sascha Karbowiak. 

So geht die Planung weiter 

Noch offen ist die Frage, wie der Radschnellweg die Langemarckstraße überqueren soll. Wahrscheinlich ist, dass es bei einer Ampellösung bleibt. Der Zeitverlust von 30 Sekunden wäre wohl noch tolerabel. Derzeit werden noch einige Alternativen untersucht – etwa ein Kreisverkehr. Diese Frage kann aber auch im weiteren Verfahren noch geklärt werden. 

In unserer Nachbarstadt gibt es derzeit leider noch Diskussionen über den Streckenverlauf. Daher ist noch unklar, wann dort entsprechende Beschlüsse gefasst werden können. „In Neuss haben wir aber unsere Hausaufgaben gemacht und werden jetzt schon alleine entsprechende Fördermittel beantragen“, sagt Sascha Karbowiak. Als Vorsitzender des Planungsausschusses ist er in die Planung eng mit eingebunden. 

Verlauf des geplanten Radschnellwegs auf Neusser Stadtgebiet

Fördermittel von der Bundesregierung 

Nachdem der Stadtrat die Trassenführung final beschlossen hat, kann die Stadt sich nun für das Sonderprogramm „Stadt und Land“ bewerben. Das hat die Bundesregierung Anfang des Jahres aufgelegt. Ziel des Förderprogramms ist der Ausbau eines sicheren und attraktiven Radverkehrssystems. Die Mittel stammen aus dem Klimapaket der Bundesregierung.  

Damit soll die Attraktivität des Radverkehrs gesteigert und somit ein Beitrag zu einer nachhaltigen und umweltschonenden Mobilität geleistet werden. Insgesamt stellt das Bundesverkehrsministerium bis 2023 rund 650 Millionen Euro für ein „flächendeckendes“ Fahrradnetz bereit. Werden die genehmigt, kann die Stadt mit Zuschüssen in Höhe von 90 Prozent rechnen. Um eine möglichst hohe Förderquote zu erzielen, muss die Verwaltung jetzt schnell handeln.  

Der Radschnellweg von Neuss nach Monheim 

Geplant ist der Neubau einer Radschnellverbindung (RSV) mit einer Gesamtlänge von rund 24 Kilometern. Ziel ist es, ein hochwertiges Infrastrukturangebot für Radfahrer*innen und Berufspendler*innen zu schaffen. Verantwortlich für das Projekt sind innerorts die Städte Neuss und Düsseldorf in eigener Zuständigkeit. Für die freie Strecke und den Bereich Langenfeld ist der Landesbetrieb Straßenbau NRW zuständig. 

Weitere Informationen zum Sonderprogramm „Stadt und Land“ sind auf der Homepage des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen abrufbar.

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