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Weniger Lkw in Neusser Wohngebieten

Weniger Lkw in den Wohngebieten bedeutet mehr Ruhe für Anwohnerinnen und Anwohner. Mit Hilfe einer Navigations-Software sollen Lkw über bessere Routen geleitet werden.

Pilotprojekt für bessere Lkw-Navigation wird ausgeweitet

Viele Neusserinnen und Neusser kritisieren seit vielen Jahren die Lkw-Verkehre in mehreren Wohngebieten. „Das Anliegen, die Verkehre aus den Wohngebieten herauszuholen und auf bessere Routen zu lenken, war bei vielen unserer Dialogveranstaltungen ein großes Thema“, sagt unser SPD-Vorsitzender Sascha Karbowiak. Gemeinsam mit unserem Bürgermeister Reiner Breuer haben wir daher an Lösungen gearbeitet, um die Lage zukünftig verbessern zu können und somit die Verkehrs- und Lärmbelästigung in den Wohngebieten zu reduzieren

Lkw-Navigation in der Stadt verbessern  

Um die Verkehrs- und Lärmbelästigung in den Wohngebieten zu reduzieren, ist die Stadt Neuss dem Projekt „SEVAS – Effiziente und stadtverträgliche Lkw-Navigation für NRW“ beigetreten. Mithilfe einer Software für Navigationsgeräte sollen Lkw-Fahrer zukünftig über das Hauptverkehrsstraßennetz umgeleitet werden. „Dadurch sollen Fahrten durch die vielen Wohngebiete unserer Stadt minimiert werden“, erklärt Sascha Karbowiak. Anwohnerinnen und Anwohner müssten somit weniger Lärm ertragen und die Lkw werden über geeignetere Routen geführt. So sollen sie sich weniger in Wohngebieten festfahren und das Verkehrsnetz in der Stadt nicht zusätzlich belasten. 

Lkw-Navigationssystem SEVAS mit dem Deutschen Mobilitätspreis 2021 ausgezeichnet 

Die Software „SEVAS“ („Software zur Eingabe, Verwaltung und Ausspielung von Vorrangrouten und Restriktionen im Schwerlastverkehr“) wurde im Auftrag des Ministeriums für Verkehr vom VRS-Projekt „mobil-im-rheinland“ erstellt und unter intensiver und frühzeitiger Mitarbeit der Stadt Neuss entwickelt worden. „SEVAS“ ist eine technische Plattform, um Daten für eine optimale Routenführung von Lkw im kommunalen Straßennetz zu generieren. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat das Projekt Anfang Juni ausgezeichnet. Mobilität hat einen großen Stellenwert in der Bevölkerung, das betrifft auch und vor allem Gütertransporte, erklärt unser SPD-Fraktionsvorsitzender Arno Jansen. Aus diesem Grund haben wir das Projekt als SPD Neuss von Beginn an unterstützt und freuen uns sehr, dass es durch die Auszeichnung auch bundesweit Anerkennung bekommt. 

Stadt unterstützt mit Daten 

Damit die abgestimmte Routenführung über die Navigationssysteme funktioniert, brauchen die Navigationsgeräte die entsprechenden Daten. Das Amt für Verkehrsangelegenheiten in der Stadt Neuss hat hierfür zahlreiche Informationen zusammengetragen und in die Software eingegeben. Entstanden ist eine geeignete Straßenkarte, die die Navigationsgeräte nutzen. Die Eintragungen werden regelmäßig überprüft, so dass die im System gespeicherten Informationen für das gesamte Stadtgebiet immer aktuell sind. Über die Eingabe in das SEVAS-System finden die Daten aus dem Stadtgebiet Einzug in den bundesweiten Mobilitäts-Daten-Marktplatz MDM sowie das Portal Open.NRW und gelangen von dort über Navigationssysteme oder mobile Endgeräte direkt in die Führerhäuser der Lastkraftwagen. „Bis 2023 sollen dann fast alle Lkw-Navigationsgeräte mit den Lkw-freundlichen Routen ausgestattet sein“, erklärt unser Vorsitzender Sascha Karbowiak. Weitere Informationen zum Lkw-Navigationssystem „SEVAS“ können unter www.sevas.nrw.de eingesehen werden. 

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