Seit wenigen Tagen ist sie feierlich eröffnet: Die neue Feuerwache Süd in Hoisten. Sie wird die Sicherheit der Neusserinnen und Neusser deutlich verbessern wird. Der Neubau ist der zweite Hauptstandort der Neusser Berufsfeuerwehr und ein bedeutender Meilenstein für den Brand- und Bevölkerungsschutz in unserer Stadt.
Mit der neuen Feuerwache werden sich die Einsatzzeiten im Neusser Süden deutlich verkürzen. Außerdem werden sich die Arbeits- und Trainingsbedingungen der Feuerwehr verbessern. Denn die Einsatzkräfte leisten tagtäglich eine unverzichtbare und wichtige Arbeit – egal ob bei Bränden, Unwettern oder Rettungseinsätzen”, erklärt unser SPD-Vorsitzender und Landtagskandidat Heinrich Thiel. Deshalb ist es unsere Pflicht, ihnen die bestmögliche Ausstattung und gute Arbeitsbedingungen für ihren Dienst zur Verfügung zu stellen.
33 Millionen Euro für den Schutz der Bevölkerung
Ende des vergangenen Jahres wurde auf der damaligen Baustelle der Feuerwache noch das Richtfest gefeiert. Nun ist der gesamte 12.000 Quadratmeter große Komplex mit drei Gebäuden und 17 Einsatzfahrzeugen vollständig in Betrieb. Rund 33 Millionen Euro hat die Stadt Neuss in das Projekt investiert.
„Ich freue mich sehr, dass der Neusser Bauverein dieses wichtige Projekt fristgerecht und unter dem kalkulierten Budget umsetzen konnte”, freut sich Heinrich Thiel. Als Aufsichtsratsvorsitzender des Neusser Bauvereins hat er das Projekt eng begleitet. Die zuletzt gestiegenen Einwohnerzahlen im Neusser Süden hatten den Ausbau notwendig gemacht. Die neue Feuerwache stärkt die Infrastruktur der Feuerwehr nachhaltig und erhöht ihre Leistungsfähigkeit für die kommenden Jahre.
Beste Bedingungen für Ausbildung und Einsatz
Das neue Übungsgelände der Feuerwache Süd schafft realistische Trainingsbedingungen für verschiedene Einsatzszenarien. Dazu gehören unter anderem eine Atemschutz-Übungsstrecke, eine Brandübungswohnung sowie Trainingsmöglichkeiten für Höhen- und Tiefenrettung am Übungsturm und in einer Übungsgrube.
Auch ABC-Lagen, also Einsatzsituationen mit chemischen, biologischen oder radioaktiven Gefahren sowie technische Hilfeleistungen, können auf den Außenflächen realitätsnah trainiert werden. „Mit dieser Ausstattung schaffen wir optimale Bedingungen für eine moderne und praxisnahe Ausbildung der Neusser Feuerwehr und sichern damit auch die hohe Qualität des Einsatzdienstes in Neuss“, betont Heinrich Thiel.
Schnellere Hilfe bietet mehr Sicherheit im Alltag
Durch kürzere Einsatzzeiten, effizientere Abläufe und moderne Ausbildungsbedingungen kann die Feuerwehr nun künftig noch schneller helfen. Für die Neusserinnen und Neusser bedeutet das vor allem: Ein besserer Schutz und eine zukunftsfähige Gefahrenabwehr in Neuss. Auch eine eigene Waschanlage zur Instandhaltung der Schläuche und eine eigene Wäscherei für die Reinigung der Berufskleidung nach einem Einsatz bietet das Gebäude. Eine eigene Tankstelle gehört zum Inventar. Damit könnte sich die Feuerwehr bei einem flächendeckenden Stromausfall völlig unabhängig mit dem nötigen Treibstoff versorgen.
„Und die neue Schlauch-Waschanlage erleichtert den Einsatzkräften die Reinigung nach einem Einsatz jetzt deutlich, da die Schläuche nun passgenau gereinigt werden können”, so Heinrich Thiel abschließend.
Foto: Neusser Bauverein / v.l.n.r.: Patrick Baas (Löschzug-Führer Hoisten), Brandschutzdezernent Holger Lachmann, Geschäftsführer Dirk Reimann, Stadtbrandmeister Markus Brüggen, Bürgermeister Reiner Breuer, Aufsichtsratsvorsitzender Heinrich Thiel und der stellvertretende Stadtbrandmeister Peer Schmitz




