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Keine Kita-Gebühren im April

Starke Kitas für Neuss

Für unsere Kinder wollen wir nur das Beste. Kita und Kindertagespflege bieten daher inzwischen mehr als nur Betreuung – nämlich Frühkindliche Bildung. Kein Wunder also, dass immer mehr Eltern immer früher einen Betreuungsplatz für ihr Kind suchen. Mehr als ein Nebeneffekt davon: Ein Kita-Platz ermöglicht es Eltern gleichberechtigt ihrer Karriere nachzugehen und Kinder zu erziehen.

Kita-Beiträge abgeschafft

Zur Kommunalwahl 2014 haben wir in unserem Wahlprogramm versprochen: „Es ist und bleibt dabei unser Ziel die Eltern ganz von Beiträgen für Kindertagesstätten zu befreien.“ Leider haben die CDU und die Grünen mehrere Anträge der SPD-Fraktion abgelehnt, zuletzt Ende 2018. Erst durch das „Gute Kita“-Gesetz von SPD-Bundesfamilienministerin Franziska Giffey haben CDU und Grüne ihre Blockade aufgegeben. In Neuss müssen Eltern somit ab dem Kita-Jahr 2020/2021 keine Gebühren mehr im Ü3-Bereich bezahlen.

Ein Kita-Platz für jedes Kind

Der Kita-Ausbau ist nach wie vor einer der größten Herausforderungen für die Politik. In den vergangenen zehn Jahren wurden in Neuss über 2.300 Kita-Plätze geschaffen – davon über 1.100 für Kinder unter drei Jahren. Rund 20 Prozent der Ausgaben der Stadt Neuss fließen in die Kitas und die Unterbringung von Kindern.

In diesem Jahr wird Bürgermeister Reiner Breuer die 100. Kita in Neuss eröffnen können. Bis zum Jahr 2025 sollen 25 weitere Kitas folgen. Hinzu kommen rund 150 Tagesmütter und -väter. Bald werden in Neuss mehr als die Hälfte aller U3-Kinder einen Betreuungsplatz erhalten können. Zum Vergleich: NRW-weit liegt die Quote bei 26,3 Prozent.

Kindertagespflege nicht vergessen!

Auch in Neuss leistet die Kindertagespflege einen wichtigen Beitrag zur Kinderbetreuung. Selbstverständlich wird daher auch die Tagespflege beitragsfrei, damit die Eltern auch weiterhin die gleichen Rahmenbedingungen bei der Auswahl der Kinderbetreuung haben. Außerdem wird die Kindertagespflege in Neuss weiter gestärkt. Auf Antrag der SPD hat sich Stadt erfolgreich um Fördermittel aus dem Programm „Pro Kindertagespflege“ beworben. Bis zu 150.000 Euro pro Jahr kann die Stadt dafür in den Jahren 2019 bis 2021 erhalten.

Qualität der Betreuung im Blick behalten

Neben der Beitragsfreiheit bleibt aber auch die Qualität der Betreuung wichtig. Auch das hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey im Blick. Mit einer weiteren Initiative will sie rund 300 Millionen Euro bereitstellen, um angehende Erzieher*innen bereits in den ersten beiden Ausbildungsjahren zu vergüten. Dadurch wird dieser Beruf attraktiver und dem drohenden Fachkräftemangel entgegengewirkt.

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