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Radverkehrskonzept für Neuss

Mit breiter Mehrheit hat der Planungsausschuss ein umfangreiche Paket zur Verbesserung des Radverkehrs in Neuss beschlossen.
Radverkehrskonzept für Neuss beschlossen

Die flächendeckende Aufstellung von Fahrradboxen, die Einrichtung von Fahrradstraßen, ein Lückenschluss am Konrad-Adenauer-Ring und ein Konzept zur besseren Pflege und Sanierung der Neusser Radwege: Dieses umfangreiche Paket hat der Planungsausschuss in seiner letzten Sitzung mit breiter Mehrheit beschlossen – und damit viele Maßnahmen zur Stärkung des Radverkehrs auf den Weg gebracht, für die wir uns als SPD Neuss seit vielen Jahren eingesetzt haben.

Konzept zur besseren Pflege von Radwegen

„Wir haben uns dafür eingesetzt, dass die Stadt ein Konzept zur besseren Pflege der Radwege erarbeiten soll“, erklärt unser Vorsitzender Sascha Karbowiak. Als begeisterter Radfahrer ist es ihm wichtig, dass es in der Stadt Neuss ein attraktives und gut gepflegtes Radwegenetz gibt. Die Stadt soll in der nächsten Sitzung des Bauausschusses erläutern, wie Schäden an Radwegen gemeldet und schneller saniert werden können. „Generell möchten wir als SPD Neuss erreichen, dass mehr Geld für die Pflege und Sanierung der Radwege zur Verfügung steht“, sagt Karbowiak. Denn aktuell achtet insbesondere die CDU im „Deckenerneuerungsprogramm“ der Stadt darauf, dass nur ein verhältnismäßig kleines Budget für die Sanierung von Radwegen zur Verfügung gestellt wird. 

Flächendeckender Ausbau von Fahrradboxen

Ebenfalls auf unsere Initiative hin wurde der flächendeckende Ausbau von Fahrradboxen beschlossen. Die Stadt wurde beauftragt, hier konkrete Standortvorschläge auszuarbeiten. „In einem ersten Schritt sollen Fahrradboxen an stark frequentierten Bus- und Bahnhaltestellen geprüft werden“, erklärt unsere Stadtverordnete Constanze Stroeks. Außerdem sollen die bestehenden Fahrradboxen gegen moderne neue Boxen ausgetauscht werden. „Wichtig ist uns, dass die Fahrradboxen kurzfristig und ohne Anmietung genutzt werden können“, so Constanze Stroeks weiter. Auf der Drususallee soll in einem Modellprojekt die Errichtung von „Anwohner-Fahrradboxen“ getestet werden. Denn in vielen Häusern in der Innenstadt gibt es kaum Platz für die Unterbringung der Fahrräder. „Wir haben vor einiger Zeit mit Anwohnern der Drususallee an Verbesserungsvorschlägen gearbeitet, die jetzt endlich auch von den anderen Parteien unterstützt wurden“, freut sich Constanze Stroeks. Denn bei der erstmaligen Beratung unseres Antrages haben CDU und Grüne eine Abstimmung über das Thema leider hinausgezögert. 

Treffen mit Anwohnern auf der Drususallee.
Treffen mit Anwohnern auf der Drususallee – Hier soll die erste Anwohner-Fahrradbox errichtet werden.

Einrichtung von Fahrradstraßen wird geprüft

Die Stadt Neuss wurde außerdem beauftragt, Standortvorschläge für die Einrichtung von Fahrradstraßen vorzulegen. Auf einer Fahrradstraße haben die Fahrradfahrer Vorfahrt vor dem Autoverkehr. Anders als auf einem normalen Fahrradweg, wo die Radfahrer hintereinander fahren müssen, dürfen sie auf einer Fahrradstraße auch nebeneinander fahren. Und die Autofahrer müssen darauf warten, dass die Radfahrer die Straße selbstständig freimachen. „Wir freuen uns darüber, dass die CDU und die Grünen endlich ihre Blockadehaltung aufgegeben haben und die Stadt Neuss jetzt an Standortvorschlägen arbeiten darf“, erklärt Sascha Karbowiak. Der Vorschlag seitens der Stadt, die Drususallee in eine Fahrradstraße umzuwandeln, ist bislang am Widerstand von CDU und Grünen gescheitert.

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