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Austausch zum „Schwarzen Graben“ und zur Mobilitätswende

Bei Neuauflage von SPD Neuss im (Digital)Dialog“ im Neusser Süden, haben wir uns mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Pläne am "Schwarzen Graben" und weitere Themen ausgetauscht.

Die mögliche Wohnbebauung am „Schwarzen Graben“, eine bessere Anbindung der südlichen Stadtteile an das Bus- und Bahnnetz und der Stau am Morgen – das waren die Themen bei der jüngsten Ausgabe von „SPD Neuss im Dialog“ im Neusser Süden, die coronabedingt einmal mehr digital stattfinden musste.

Über 30 Bürgerinnen und Bürger aus dem Neusser Süden folgten der Einladung der beiden SPD-Wahlkreisbetreuer Verena Kiechle und Arno Kandler. Sie diskutierten am 20. Januar gemeinsam mit Bürgermeister Reiner Breuer und dem SPD-Landtagskandidaten Arno Jansen über aktuelle Entwicklungen im Neusser Süden.

Diskussion über Bauprojekt am „Schwarzen Graben“ 

Die Stadtverordnete Verena Kiechle informierte bei der Dialogveranstaltung über den aktuellen Sachstand zum möglichen Wohnungsbauprojekt „Am Schwarzen Graben“. Sie stellte auch die im Moderationsverfahren ausgearbeiteten unterschiedlich großen Varianten vor. „Wir haben als SPD Neuss den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern zugesagt, höchstens eine verhältnismäßig kleine Bebauung zu unterstützen“, sagt Verena Kiechle. 

Darüber hinaus möchte sie den engen Austausch mit der Bürgerinitiative „Am schwarzen Graben muss grün bleiben“ fortsetzen. Der Sprecher der Initiative, Stefan Meuter, begrüßte das sehr. „Ich bin mir sicher, dass wir am Ende eine gute Lösung finden, die ein guter Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Wünschen der Beteiligten darstellt“, erklärt Verena Kiechle. 

Busse und Bahnen attraktiver machen 

Ein weiteres großes Thema war der Wunsch nach besseren Bus- und Bahnverbindungen im Neusser Süden.  „Wir müssen Bus- und Bahnfahrten dringend attraktiver machen“, erklärt der SPD-Landtagskandidat Arno Jansen. Dazu gehören seiner Ansicht nach bessere Taktzeiten und schnellere Verbindungen aber auch günstigere Ticketpreise. Als Beispiel nennt er das schon lange von der SPD Neuss geforderte „365-Euro-Jahresticket“, für das er sich im Landtag einsetzen möchte.

Bürgermeister informiert über in Arbeit befindliche Maßnahmen

Bürgermeister Reiner Breuer nutzte die Dialogveranstaltung, um über mehrere umgesetzte oder geplante Verbesserungen zu informieren. Mit dem Schnellbus SB53 gibt es beispielsweise seit einiger Zeit eine neue Busverbindung. Die verbindet die Stadtteile im Neusser Süden ohne viele Zwischenstationen mit der Universität in Düsseldorf. Darüber hinaus arbeiten die Stadtwerke Neuss zurzeit auch im Neusser Süden mit Hochdruck an weiteren Mobilstationen. Die sollen die Mobilität in den Ortsteilen sichern und verbessern.

Außerdem soll im zweiten Halbjahr dieses Jahres das „On-Demand-Projekt“ der Stadtteile endlich umgesetzt werden. „Bei dem Projekt sollen Kleinbusse zum Einsatz kommen, um aktuell schlecht angebundene Stadtteile deutlich besser an das Bus- und Bahnnetz anzubinden“, erklärt Bürgermeister Reiner Breuer. Anstelle von festen Haltestellen und Abfahrtszeiten sind bei dem Projekt eine Vielzahl an neuen virtuellen Haltepunkten möglich. Dort ist es jederzeit und ohne lange Wartezeit möglich, einen Kleinbus über das Handy anzufordern. 

Viel Kritik am Stau in NRW 

Viel Kritik der Anwohnerinnen und Anwohner gab es am Stau in NRW: „Nordrhein-Westfalen ist weiterhin Stauland Nummer eins in Deutschland, die großen Wahlversprechen der CDU, den Stau in NRW in kürzester Zeit zu beseitigen, haben sich als leere Versprechen erwiesen“, kritisiert Arno Jansen. Sein Ziel ist es, intelligente Lösungswege zu finden, welche auch eine neue und umweltfreundliche Mobilität ermöglichen. Dazu müssen Bus, Bahn aber auch das Fahrrad und das Auto sinnvoller miteinander kombiniert werden. 

Jedes Bürgeranliegen wird aufgegriffen 

Wir haben uns über den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern sehr gefreut“, sagt der Neusser SPD-Vorsitzende Sascha Karbowiak. „Wir werden auch bei den folgenden Dialogveranstaltungen weiter gemeinsam und auf Augenhöhe mit den Neusserinnen und Neussern an Verbesserungsvorschlägen arbeiten“, verspricht Sascha Karbowiak. Alle teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger werden außerdem im Anschluss über den aktuellen Sachstand und die Ergebnisse der Initiativen informiert. 

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