Sollen Schulstraßen fortgesetzt werden?

Das Pilotprojekt „Schulstraßen in Neuss“ läuft jetzt seit fast einem Jahr. Jetzt wollen wir von Euch wissen: Wie bewertet ihr die bisherigen Erfahrungen? Alle Informationen zu dem Projekt lest ihr hier.

Mehr Sicherheit für unsere Kinder, weniger Stress vor dem Schultor und eine spürbare Entlastung des Straßenverkehrs: Dafür sollen die Schulstraßen in Neuss sorgen. Die Stadt Neuss hat dieses Pilotprojekt im Herbst 2025 gestartet. „An vier Schulen gilt morgens zwischen 7:30 Uhr und 8:15 Uhr ein temporäres Fahrverbot für Autos“, erklärt Heinrich Thiel. Unser Parteivorsitzender ist als Vorsitzender des Schulausschusses nah dran am Thema.

Hintergrund waren Hinweise von vielen Neusserinnnen und Neussern. Die haben immer wieder auf ein unübersichtliches Verkehrschaos durch „Elterntaxis“, Halten in zweiter Reihe und gefährlichen Wendemanövern vor den Schultoren hingewiesen. „Jedes Kind muss seinen Schulweg ohne Angst und Gefahren bewältigen können“, so Heinrich Thiel. Die Schulstraßen bieten eine konkrete Lösung, die den Stress vor den Schulen nimmt und die Sicherheit unserer Kleinsten nachhaltig erhöht.

Sicherheit im Fokus: So funktionieren die Neusser Schulstraßen

Das Prinzip ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Fest installierte Verkehrsschilder und mobile Absperrungen sorgen während der entscheidenden 45 Minuten vor Unterrichtsbeginn für ruhige und übersichtliche Straßenräume. Damit niemand auf den gewohnten Komfort verzichten muss, wurden abseits der Schultore gut erreichbare „Kiss+Ride“-Zonen eingerichtet. Hier können Eltern ihre Kinder stressfrei und gefahrlos aussteigen lassen.

An folgenden Standorten wird die Neuerung derzeit erfolgreich erprobt:

  • Martin-Luther-Schule & Kreuzschule: Bereich Sternstraße / Drususallee (Kiss+Ride-Zonen an der Drususallee und Breiten Straße)
  • Quirinus-Gymnasium: Bereich Krurstraße / Gielenstraße (Kiss+Ride-Zonen auf der Gielenstraße und Kaiser-Friedrich-Straße)
  • Leoschule: Bereich Am Kivitzbusch / Frankenstraße (Kiss+Ride-Zone vor der Einmündung Frankenstraße)
  • Pestalozzischule: Bereich Pestalozzistraße / Fröbelstraße (Kiss+Ride-Zonen auf der Bonner Straße und Von-Holte-Straße)

Ihre Meinung ist gefragt: Wie geht es nach dem Schuljahr 2025/2026 weiter?

Das Pilotprojekt läuft noch bis zum Ende des Schuljahres 2025/2026 und wird anschließend gründlich ausgewertet. Dabei geht es auch um die Frage, wie temporäre Sperrungen künftig noch praxistauglicher und material schonender gestaltet werden können – etwa durch flexible Steckpoller-Systeme bei anstehenden Straßensanierungen (wie beispielsweise am Kivitzbusch).

„Für uns als SPD Neuss ist klar: Gute Politik entsteht im Dialog“, sagt unser Vorsitzender Heinrich Thiel. Deshalb möchten wir von Ihnen wissen, welche Erfahrungen Sie bisher gemacht haben und wie Sie die Zukunft der Schulstraßen sehen.

  • Ist der Schulweg Ihrer Kinder durch die Maßnahme sicherer und ruhiger geworden?
  • Wo siehst Du noch Verbesserungsbedarf bei den Kiss+Ride-Zonen oder den Absperrungen?
  • Sollen die Schulstraßen nach Ende der Testphase an den bestehenden Standorten dauerhaft eingerichtet oder sogar auf weitere Schulen im Neusser Stadtgebiet ausgeweitet werden?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, Anregungen und Erfahrungsberichte direkt über das Kontaktformular oder per E-Mail an info@spdneuss.de !

Wir nehmen Ihre Impulse mit in die politischen Beratungen, um Neuss Schritt für Schritt noch sicherer, sauberer und lebenswerter zu gestalten.

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