Es ist seit einiger Zeit eines der am meisten diskutierten Themen: Die Debatte um die Erhöhung der Sicherheit und des Sicherheitsgefühls im öffentlichen Raum. Vor diesem Hintergrund loben wir eine aktuelle Initiative der NRW-SPD und unseres Spitzenkandidaten Jochen Ott. Die schlugen vor, dass Städte in Nordrhein-Westfalen eigenständiger entscheiden sollen, wo Maßnahmen wie ein Alkoholverbot umgesetzt oder Videoüberwachung eingeführt werden.
„Eine wichtige Forderung, die uns auch in Neuss deutlich mehr Spielräume ermöglichen würde”, erklärt unser SPD-Vorsitzender und Landtagskandidat Heinrich Thiel. Denn auch in unserer Stadt wünschen sich viele Neusserinnen und Neusser weitere Maßnahmen gegen die sogenannte „Trinker-Szene”. Deswegen versuchen wir als SPD Neuss mit einem Antrag im Stadtrat weitere Maßnahmen auf den Weg zu bringen.
Alkoholverbotszonen an allen Bahnhöfen
Mit gutem Beispiel voran geht bereits die Deutsche Bahn. Sie hat seit Herbst 2026 an allen Bahnhöfen Deutschlands Alkoholverbotszonen eingerichtet. Solche Befugnisse will die NRW-SPD den Städten innerhalb ihres Einzugsgebiets nicht vorenthalten. So sollen beispielweise Zonen an belebten Plätzen und Verkehrsknotenpunkten eingegrenzt werden dürfen. „Sicherheit im öffentlichen Raum ist ein zentrales Versprechen des Staates – und deswegen müssen die Städte mehr Spielräume bekommen“, betont Heinrich Thiel.
Wir schlugen bereits vor einigen Jahren schon vor, ein Alkoholverbot im Hauptstraßenzug umzusetzen. Dies war leider seinerzeit nicht umgesetzbar. Da es in anderen Städten wie Remscheid mittlerweile umgesetzte Alkoholverbote gibt, möchten wir als SPD Neuss auch in unserer Stadt einen neuen Anlauf unternehmen.
Alkoholverbotszonen & Videoüberwachung für Neuss
In Remscheid wurde vor einiger Zeit ein Maßnahmenpaket gegen die dortige „Trinker-Szene” umgesetzt. Dazu gehören ein Alkoholverbot in stark kritisierten Bereichen, der Abbau von einigen wenigen Sitzgelegenheiten und ein stärkeres Durchgreifen von Polizei und Ordnungsdienst. „Maßnahmen dieser Art möchten wir auch in Neuss prüfen lassen, beispielsweise für Bereiche wie im Umfeld des Kreishauses, im Hauptstraßenzug oder an Bushaltestellen”, erklärt unser SPD-Fraktionsvorsitzender und stellvertretender Bürgermeister Sascha Karbowiak.
Die Stadt Neuss wird jetzt durch unseren Antrag kurzfristig die rechtlichen Möglichkeiten prüfen. Auch eine Ausweitung der Videoüberwachung auf weitere Bereiche soll durch unseren Antrag geprüft werden. „Wir hoffen, dass die geltenden Gesetze auch in Neuss eine entsprechende Umsetzung ermöglichen und hoffen dass wir nach der Landtagswahl weitere Möglichkeiten erhalten”, so Sascha Karbowiak und Heinrich Thiel abschließend.




