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Stadt bestellt über 10.000 Tablets für Neusser Schulen

Die Digitalisierung der Neusser Schulen macht weiter große Fortschritte. Die Abfrage zu den Tablets an den Schulen ist abgeschlossen. Zudem sollen bis zum Ende der Sommerferien alle Klassenräume mit Flachbildschirmen ausgestattet sein.

Ende November hat der Neusser Schulausschuss den wichtigsten Baustein für digitalen Unterricht in Neuss auf den Weg gebracht: Die Ausstattung aller Schülerinnen und Schülern mit einheitlichen Tablets – und zwar anders als in vielen anderen Städten ohne Kostenbeteiligung der Eltern. Damit setzen wir einen der Kernpunkte unseres Wahlprogramms um. „Wir investieren jährlich einen enormen Betrag in die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen“, sagt der Schulausschussvorsitzende Ralph-Erich Hildebrandt.  

Das Tablet-Konzept der Stadt Neuss

Damit die Tablets hinterher auch wirklich im Unterricht eingesetzt werden, durften die Schulen entscheiden, ob sie auf Anhieb eine vollständige oder zunächst nur eine stufen- oder klassenweise Ausstattung wünschen. Die entsprechende Abfrage ist erfolgt. Weitere 10.600 iPads wurden bestellt. Das hat die Stadt diese Woche im Schulausschuss mitgeteilt. Eine konkrete Lieferzeit hat das Rathaus noch nicht mitgeteilt. Auch die Vorbereitung und Einbindung der Tablets wird Zeit in Anspruch nehmen. „Die Schulen werden daher in den kommenden Monaten sukzessive ausgestattet“, sagt Ralph-Erich Hildebrandt 

Flachbildschirme für jeden Klassenraum

Die Vorarbeit für die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit Tablets ist erfolgt. Bis zum Ende der Sommerferien werden alle Klassenräume mit Flachbildschirmen ausgerüstet. An fünf Testschulen sind bereits über 50 Monitore montiert. Die Mittel dafür kommen aus dem Digital-Pakt Schule. Und weil die Stadt die Flachbildschirme in der Ausschreibung über eine Million Euro günstiger bekommen hat als geplant, steht nun auch noch genug Geld bereit, um die Netzwerkinfrastruktur an den Neusser Schulen zu verbessern

Schulcloud befindet sich in der Pilotphase 

Einen weiteren Baustein für guten digitalen Unterricht in Neuss soll die Schulcloud leisten. Die Programmierung ist soweit abgeschlossen. In den kommenden Wochen wird die Schulcloud an zwei Schulen getestet. Ziel ist es, die Cloud ab dem kommenden Schuljahr allen Neusser Schulen zur Verfügung zu stellen. „Damit liegt die Verwaltung im Zeitplan, den sie im Oktober 2021 vorgelegt hat“, sagt Ralph-Erich Hildebrandt. 

Die Idee hinter der Schulcloud ist einfach. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten eine Zugangskennung, die für die gesamte Schullaufbahn gültig ist. Einmal eingeloggt gibt es auf der Plattform nicht nur eine Cloud mit deutlich mehr Speicherplatz als in Logineo LMS, sondern auch den direkten Weg zu vielen wichtigen Anwendungen für den Schulalltag. So geht es beispielsweise über eine Schnittstelle weiter zu Moodle, Big Blue Button (Videokonferenzen) und Logineo LMS. Dort ist dann kein weiterer Login notwendig. 

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