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Photovoltaik auf städtischen Gebäuden

Die Stadtverwaltung hat das Potential für neue Photovoltaik-Anlagen geprüft. Auf den Dächern städtischer Gebäude kann zukünftig klimafreundliche Sonnenenergie produziert werden.

Als SPD Neuss setzen wir uns gemeinsam mit den Grünen und UWG/Aktiv schon seit längerer Zeit für einen deutlichen Ausbau der Solarenergie in unserer Stadt ein. Die Stadt hat jetzt mehr als hundert Dachflächen auf städtischen Gebäuden identifiziert, auf denen Photovoltaik-Anlagen angebracht werden können. Zu den Gebäuden zählen unter anderem Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäude, Feuer- und Rettungswache sowie Sporthallen. Die Maßnahmen sind Teil des von uns auf den Weg gebrachten Klimaschutzkonzeptes und sollen angesichts der aktuellen Energiekrise beschleunigt werden. 

Einsparungen von 25.000 Tonnen CO2 

Mit dem Ausbau von Photovoltaik auf städtischen Gebäuden können künftig bis zu 25.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Dafür sollen in den nächsten Jahren rund 37 Millionen Euro investiert werden. „Der Ausbau der Solarenergie auf den städtischen Gebäuden ist wichtig, damit die städtische Energieversorgung unabhängig von Krisen und trotz steigender Energiepreise bezahlbar bleibt“, erklärt unser umweltpolitischer Sprecher Marc Vanderfuhr. 

Die Kläranlage Süd in Weckhoven als Vorbild  

Als Beispiel für den Ausbau von Photovoltaik dient die Kläranlage Süd in Weckhoven. Die Photovoltaik-Anlage haben Stadtwerke und Infrastruktur Neuss (ISN) in enger Zusammenarbeit fertiggestellt. Durch die installierte Leistung von 100 kWp (Kilowattpeak) lassen sich künftig pro Jahr weitere 95.000 Kilowattstunden einsparen, welche nicht aus dem regulären Stromnetz bezogen, sondern direkt vor Ort mit der Kraft der Sonne erzeugt werden. Das würde reichen, um den jährlichen Strombedarf von 70 Single-Haushalten zu decken. Mit der 700 Quadratmeter großen Anlage lassen sich somit gegenüber dem aktuell eingespeisten Strommix bis zu 40.800 kg CO2 pro Jahr einsparen. 

Ausbau von Photovoltaik ist Teil des städtischen Klimaschutzkonzeptes 

Bis 2035 soll Neuss eine klimaneutrale Stadt werden. Dem Ausbau von Photovoltaik-Anlagen kommt dabei eine wichtige Rolle zu. „Die Umsetzung unseres Klimaschutzkonzeptes ist eines der wichtigsten Ziele für die Zukunft unserer Stadt – und wir sind froh, dass der Ausbau der Solarenergie jetzt noch mal beschleunigt wird“, freut sich Marc Vanderfuhr. Neben den städtischen Gebäuden sollen auch Gebäude in Gewerbegebieten verstärkt in den Blick genommen werden. Die Stadtwerke Neuss haben auf ihrem Verwaltungsgebäude bereits die vierte große Solaranlage errichtet. Der Neusser Bauverein hat sein Verwaltungsgebäude am Hafen so ausgestattet, dass künftig 90 Prozent des eigenen Strombedarfs gedeckt werden können. 

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