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Nachfolger für das 9-Euro-Ticket: Bundesweites 49-Euro-Ticket soll kommen  

Der Nachfolger des 9-Euro-Tickets steht fest: Das „Klimaticket Deutschland“ soll bald auf das beliebte 9-Euro-Ticket folgen. Davon profitieren vor allem Pendlerinnen und Pendler und Abo-Nutzer.

Deutschlandweit, ganztags und für wenig Geld: Millionen Menschen haben im vergangenen Sommer das 9-Euro-Ticket gekauft. Für neun Euro monatlich konnte man mit den Zügen und Bussen des Regionalverkehrs durch ganz Deutschland fahren. Das 9-Euro-Ticket war auch ein großer Erfolg: Rund 52 Millionen Tickets wurden im Aktionszeitraum zwischen Juni und August 2022 verkauft. Daher war die Nachfrage nach einem dauerhaften Nachfolge-Ticket hoch. Jetzt steht fest: Die SPD-geführte Bundesregierung hat sich darauf verständigt, das „Klimaticket Deutschland“ als Nachfolger des 9-Euro-Tickets einzuführen.  

Idee aus der SPD-Bundestagsfraktion 

Bund und Länder haben sich auf die Einführung eines 49-Euro-Tickets als Nachfolger des 9-Euro-Tickets geeinigt. Diese Idee hatte unsere Bundestagsfraktion zuvor vorgeschlagen und fand sich kurz darauf im dritten Entlastungspaket der Bundesregierung wieder. „Das bundesweite Ticket für 49 Euro ist ein Meilenstein für eine umweltfreundliche Mobilitätswende und eine große Entlastung für viele Pendlerinnen und Pendler“, freut sich unser SPD-Vorsitzender Sascha Karbowiak. Denn wenn man mehr Menschen für die Nutzung von Bussen und Bahnen gewinnen möchte, geht das nur über günstigere Ticketpreise. „Genau aus diesem Grund haben wir uns als SPD Neuss auch viele Jahre lang für ein ‚365-Euro-Jahresticket’ eingesetzt”, so Sascha Karbowiak.  

Bundesweit gültig und monatlich kündbar  

Das Klimaticket soll ab Januar 2023 im Abo erhältlich und monatlich kündbar sein. Inhaberinnen und Inhaber sollen mit dem Ticket bundesweit den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr nutzen können. Züge des Fernverkehrs wie Intercity, Intercity-Express und Eurocity sind vorerst ausgenommen. Das Ticket soll im digitalen Abo für 49 Euro im Monat angeboten werden, aber auch als Plastikkarte zur Verfügung stehen. Mit 49 Euro liegt das bundesweite Ticket deutlich unter den bisherigen Preisen für Monatskarten. In Neuss kostet das Ticket 1000 im Abo beispielsweise 63,95 Euro pro Monat für die Preisstufe A. „Für die Preisstufe B nach Düsseldorf mussten bislang monatlich über 100 Euro gezahlt werden”, erklärt Sascha Karbowiak.  

Streit um Finanzierung des Nachfolgers  

Damit unterstützt uns das neue 49-Euro-Ticket auch bei unseren Bemühungen, die Wabe 521 abzuschaffen und zwischen Neuss und Düsseldorf wieder die Preisstufe A einzuführen. Noch gibt es allerdings einen großen Haken: Der Bund hat 1,5 Milliarden Euro zur Finanzierung des Tickets zugesagt – aber unter der Bedingung, dass die Länder mindestens die gleiche Summe aufbringen. Bisher hat es noch keine abschließende Einigung gegeben. „Wir erwarten, dass die CDU-geführte Landesregierung hier nicht erneut auf der Bremse steht und auch ein Modell für Geringverdiener entwickelt”, so Sascha Karbowiak. Entsprechende Überlegungen gibt es bereits in anderen Bundesländern – denn damit könnte das Ticket für Menschen mit einem geringen Einkommen noch attraktiver werden. 

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