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Austausch mit den Schuldnerberatungsstellen

Im Rahmen unserer Gesprächsreihe "SPD Neuss im Dialog" haben wir uns mit den beiden Schuldnerberatungsstellen in der Stadt Neuss ausgetauscht.

Im Rahmen unserer Gesprächs- und Veranstaltungsreihe „SPD Neuss im Dialog“ haben wir uns kürzlich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beiden Schuldnerberatungsstellen getroffen. Denn wir möchten als Neusser SPD neben unseren Veranstaltungen in den Stadtteilen auch mit den in Neuss tätigen Vereinen und Verbänden ins Gespräch kommen.

Kostenlose und soziale Schuldnerberatung

In der Stadt Neuss bieten insbesondere die Diakonie und der Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) kostenlose Beratungen für Neusserinnen und Neusser mit finanziellen Problemen an. „Wir sind sehr froh, dass beide Einrichtungen mit ihren motivierten Mitarbeitern eine wichtige Aufgabe in unserer Stadt erfüllen“, erklärt unser Vorsitzender Sascha Karbowiak. Denn bei der sozialen Schuldnerberatung geht es um den Menschen hinter den Schulden. Bei den Gesprächen werden bei Bedarf immer auch weitere Hilfsangebote unterbreitet.

Diskussion über Auswirkungen der Corona-Pandemie

Thema bei dem Austausch war natürlich, wie sich die Corona-Pandemie auf die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgewirkt hat. „Wir mussten uns leider viel stärker auf die telefonische Beratung beschränken“, erklärt Sabine Hundsdoerfer für die Diakonie. Das hatte auch Auswirkungen auf die Dauer der einzelnen Beratungen. Denn alle benötigten Unterlagen mussten hierfür elektronisch oder über den Briefkasten übermittelt werden. „Außerdem können wir im persönlichen Gespräch normalerweise viel leichter notwendiges Vertrauen entwickeln“, erläutert Uwe Simons vom SKM.

Steigende Anfragen für ein Beratungsgespräch

Beide Einrichtungen haben außerdem darauf hingewiesen, dass die Anfragen für Beratungsgespräche zuletzt deutlich angestiegen sind. „Die wirklichen Auswirkungen der Corona-Pandemie werden wir aber erst in den kommenden Monaten einschätzen können, da uns die volle Wucht immer erst mit Zeitverzug trifft“, so Sabine Hundsdoerfer und Uwe Simons. Schon heute lässt sich allerdings festhalten, dass die Anzahl der Kontopfändungen stark ansteigt. Außerdem drohen immer öfter Menschen in Verschuldung zu geraten, die es vorher niemals für möglich gehalten hätten.

Finanzielle Unterstützung in Corona-Pandemie

„Besonders gefreut haben wir uns über die Bestätigung, dass die Schuldnerberatungsstellen durch die zusätzlichen Mittel aus der Sparkassenstiftung ihre Arbeit etwas ausweiten konnten“, erklärt unser Vorsitzender Sascha Karbowiak. Über die Vermittlung durch Bürgermeister Reiner Breuer wurden 20.000 Euro für eine Ausweitung der Beratungsleistungen bereitgestellt. Beide Beratungsstellen haben allerdings darauf hingewiesen, für dauerhafte Verbesserungen vermutlich eine weitere Vollzeitstelle für die Stadt Neuss zu benötigen.

Dank an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 „Wir haben zugesagt, die Situation in den kommenden Monaten im Blick zu behalten und den Dialog fortzusetzen“, erklärt unsere sozialpolitische Sprecherin Verena Kiechle. Am Ende der Veranstaltung war es uns noch ein großes Bedürfnis, ein Dankeschön an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Einrichtungen zu übermitteln. „Die Mitarbeiter leisten mit viel Herzblut und großem Engagement eine wichtige Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt. Sie verdienen unsere Anerkennung“, so Sascha Karbowiak abschließend.

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