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Erste Maßnahmen für Ortsmittelpunkteprogramm

Viele Vorschläge aus Stadtteil-Spaziergängen und Bürgerbeteiligung wurden aufgegriffen, jetzt geht es um die Umsetzung.

Über 500 Vorschläge mit über 15.000 positiven Bewertungen. Das ist das erste Fazit zu dem von der SPD Neuss und Bürgermeister Reiner Breuer beschlossenen Ortsmittelpunkteprogramm. „Das zeigt eindrucksvoll dass es richtig gewesen ist, gemeinsam mit den Neusserinnen und Neussern an attraktiveren Stadtteilzentren und Ortsmittelpunkten zu arbeiten“, freut sich der Neusser SPD-Vorsitzende Sascha Karbowiak. 

Gemeinsam an Verbesserungsvorschlägen arbeiten

Mit dem Ortsmittelpunkteprogramm wird gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern aus den einzelnen Stadtteilen und mit den vor Ort aktiven Vereinen bei Stadtteil-Spaziergängen an Verbesserungsvorschlägen gearbeitet. Diese werden anschließend von der Stadtverwaltung konkretisiert und bei einer Folgeveranstaltung erneut mit den Anwohnerinnen und Anwohnern diskutiert. Begonnen wurde mit den Spaziergängen in den südlichen Stadtteilen wie Gnadental, Reuschenberg, Rosellerheide/Neuenbaum, Uedesheim und Weckhoven. 

Digitale Bürgerbeteiligung in Corona-Pandemie

Acht weitere bereits terminierte Spaziergänge in den Stadtteilen Erfttal, Hoisten, Holzheim, Grefrath, Allerheiligen, Derikum, Grimlinghausen und Norf mussten leider in der Hochphase der Corona-Pandemie abgesagt werden. Um hier trotzdem den eingeschlagenen Weg fortsetzen zu können, hat die Stadtverwaltung kurzfristig reagiert und für diese Stadtteile eine digitale Bürgerbeteiligung durchgeführt. „Auf interaktiven Stadtkarten wurden wie bei den Spaziergängen Vorschläge und Anliegen eintragen“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Arno Jansen. 

Kleine Sofortmaßnahmen in Umsetzung

Die vielen eingereichten Anregungen und Ideen haben seiner Ansicht nach gezeigt, dass es ein großes Interesse an der Gestaltung des eigenen Stadtteils gibt. In der Sitzung des Planungsausschusses hat die Verwaltung jetzt alle eingereichten Vorschläge ausgewertet und einen Vorschlag für das weitere Vorgehen vorgelegt. „Kleinere Maßnahmen wie die Aufwertung einer Grünfläche sollen kurzfristig umgesetzt werden. Größere Themen werden im Gegenzug vor einer finalen Umsetzung erneut mit den Anwohnerinnen und Anwohnern diskutiert“, erklärt Arno Jansen.

Ausgefallene Spaziergänge werden nachgeholt

Trotz der vielen Rückmeldungen bei der digitalen Bürgerbeteiligung sollen auch die abgesagten Stadtteil-Spaziergänge nachgeholt werden. Darüber hinaus möchte sich die SPD dafür einsetzen, dass die ausgearbeiteten Sofortmaßnahmen möglichst bis zum Ende des dritten Quartals abgeschlossen werden. Dazu gehören das Aufstellen von neuen modernen Sitzgelegenheiten, das Aufstellen von Bücherschränken oder geforderte Verbesserungen für die Radfahrerinnen und Radfahrer. Parallel sollen auch für die übrigen Stadtteile entsprechende Spaziergänge vorbereitet werden. „Dabei werden im ersten Schritt Stadtteile wie das Barbaraviertel in den Blick genommen. Für die möchten wir dringend Modernisierungsarbeiten erreichen“, so Sascha Karbowiak abschließend.

Eine Übersicht mit allen Anregungen finden Sie hier.

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